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Kevelaer
Masterplan und Gestaltungsbeirat für die City

Kevelaer. Als Folge des Integrierten Handlungskonzepts und damit formulierten Förderantrag beschäftigten sich die Politiker jetzt mit dem Entwurf des Masterplans. Stadtplaner Helmut Hardt stellte seine Analyse der Pilgerstadt dar. Damit folgt der Ausschuss auch einem Antrag der FDP und Bündnis 90/Die Grünen, die Gestaltungssatzung und Denkmalbereichssatzung zu novellieren.

Der Stadtplaner unterteilte den Stadtkern in drei Gestaltungslinien: Kirchplätze, Altstadt und südliche Innenstadt mit Park, Friedhof und Kreuzweg als Grüngürtel, so zusagen der "Central Park" von Kevelaer. Die Analyse kommt auf 226 denkmalgeschützte Gebäude, unterschiedlich in Fassaden und Geschossigkeit, mit vielen Ausnahmen, dem Zeitgeist geschuldet. Und - teilweise der unterschiedlichen Auslegung von der differenzierten Gestaltungs- und Denkmalbereichssatzung für Kevelaer.

17 Brunnen - überwiegend mit kirchlichen Motiven dienen als Wasserelemente. Hardt ging ein auf unterschiedliche Verkehrssysteme wie Geschwindigkeit, Fahrradstellplätze, Oberflächenstruktur, Beleuchtung, Fassaden, Dachaufbauten.

Schließlich gab Hardt nicht nur viele wirklich gelungene Gestaltungsbeispiele, sondern legte mit "Bausünden" aus der Vergangenheit die "Finger in die Wunden".

"Als Instrumentalkasten für die Stadtgestaltung könnte ein Gestaltungsbeirat mit externen Fachleuten oder Fachpersonal im Sinne eines Technischen Beigeordneten geben", schloss Hardt seinen Vortrag.

Dazu klinkte sich Bürgermeister Dominik Pichler in die Diskussion ein: "Bitte keine Änderung hin zum Technischen Beigeordneten. Ein gebranntes Kind scheut das Feuer. Ich lasse mich gerne von Externen eines Guten belehren." Es sei dafür, einen Gestaltungsbeirat anzustreben. Ulrich Hünerbein-Ahlers regte für seine Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen an, so einen Gestaltungsbeirat einzurichten, um künftige Bausünden zu verhindern.

Die FDP hat inzwischen einen Antrag zur Einrichtung eines Gestaltungsbeirates eingereicht. Bürgermeister Dominik Pichler machte am Dienstag in der Ratssitzung deutlich, dass die Verwaltung das auf jeden Fall unterstütze. Ein solcher Beirat sei eine sinnvolle Einrichtung. Demnächst wird über das Thema beraten.

(mk / zel)
 
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