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Weeze
Mit dem Geländewagen zum Globetrottertreffen

Weeze. Beim Fernwehtreffen am Schloss Hertefeld waren mehr als 100 Fahrzeuge beteiligt. Reiseberichte durften nicht fehlen.

Beim siebten Fernwehtreffen am Niederrhein fanden sich zahlreiche Globetrotter ein, um sich über ihre jüngsten Reisen und Abenteuer auszutauschen. Von Freitag bis Sonntag lief die Veranstaltung am Schloss Hertefeld in Weeze. Sonja Roschy und ihr Mann Norbert Roschy luden zum Fernwehtreffen ein, das nun schon seit 2010 jährlich im April stattfindet.

Auch wenn das Wetter dieses Jahr nicht so heiter war, wie in manchem Jahr zuvor, hatten alle Beteiligten wieder viel Spaß. Die Teilnehmer wurden durch warmes Essen, Bier und Kaffee und Kuchen versorgt. Wer wollte, konnte auch noch den anliegenden Tierpark besuchen oder den Nierswanderweg erkunden. Für das Paddeln auf der Niers war es diesmal leider zu kalt, bei wärmeren Temperaturen sind sonst auch schon oft Leute mit dem Boot angereist.

Diesmal gelangten die meisten Globetrotter mit Geländefahrzeugen zum Schloss. In der Regel sind immer mehr als 100 Fahrzeuge beim Fernwehtreffen anwesend. Dass die Fernwehtreffen in Weeze stattfinden, beruht zum Teil auf Zufall - wie Sonja Roschy erzählte: "Wir wollten gerne ein Treffen am Niederrhein veranstalten, da ich auch von hier stamme. Wir haben uns dann mehrere Plätze in der Nähe angeguckt und diesen hier gefunden. Als wir den Graf dann fragten, was er von einer etwas anderen Veranstaltung hält, erfuhren wir, dass er selber Globetrotter ist." Der Schlossherr, Friedrich Graf zu Eulenburg, konnte dieses Mal leider nicht am Treffen teilnehmen, da er am Wochenende noch die USA bereiste.

Das offizielle Programm begann am Freitag um 19 Uhr mit Faßbieranstich und Chili con Carne. Anschließend stellte Thomas Houf den ersten Teil seiner China-Reise in Form eines Vortrages vor. Am Samstag wurde nachmittags Kuchen verkauft, bevor abends gegrillt wurde. Es gab jedoch auch etwas für Vegetarier. Um 20 Uhr berichtete dann Willi Duijts von seinen Erlebnissen in Tansania, der Serengeti und in Sansibar. Danach erzählten Klaus Schütz und Ulla Siegmund von Marokko und Thomas Houf schloss mit dem Bericht seiner China-Reise ab. Sobald es dunkel wurde, gab es noch das Feuerschmieden zu sehen, bei dem Bernd Kluth Messer herstellte. Dort gab es für Zuschauer auch die Möglichkeit, selber etwas zu erschaffen. "Die Vorträge kommen von Leuten, die einfach eine gute Idee für unser Programm haben und etwas zeigen möchten", erklärte Norbert Roschy die Planung des Programms. Wie auch zuvor diente das Fernwehtreffen vor allem für den Austausch zwischen den Globetrottern. Die Reisenden können sich informieren, Tipps holen - aber vor allem einfach Spaß haben.

(pf)
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