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Weeze
Extremsport für die ganze Familie

Mud Masters 2017 am Flughafen Weeze: Extremsport für die ganze Familie
Die Teilnehmer klettern durch enge Fallrohre. FOTO: Mudmasters
Weeze. Beim "Mud Masters" am Airport Weeze können erstmals auch Kinder ab sechs Jahre an den Start gehen. Für sie wird eine Extra-Strecke vorbereitet. Insgesamt werden mehr als 16.000 Aktive erwartet. Neun-Stunden-Lauf ist auch möglich. Von Sebastian Latzel

Mud Masters ist der Lauf der Extreme. Es geht durch knietiefen Schlamm, über meterhohe Hindernisse, tief hinab durch Falltüren und unter Elektrodrähten hindurch. Viele Läufer schätzen das Spektakel, bei dem am 6. und 7. Mai die Rekordzahl von 16.000 Sportlern an den Start gehen will. Diesmal wird das Durchschnittsalter vermutlich kräftig nach unten gehen. Denn erstmals wird es beim Mud Masters auch einen Familienlauf geben. In Amsterdam haben die Organisatoren das gerade getestet. "Das kam super an, die ganze Familie lag sich im Ziel in den Armen", berichtet Veranstalter André Skwortsow. "Viele Eltern sagten uns, es sei eine tolle Erfahrung gewesen, bei dieser Herausforderung zusammen zu arbeiten, sich gegenseitig zu helfen und gemeinsam ins Ziel zu kommen." Kinder ab sechs Jahre können an den Start geben.

Natürlich gibt es für die Familien eine Extrastrecke, die nicht so extrem ist wie klassische Route. Herausforderungen genug gebe es trotzdem. "Natürlich wird es auch dort Hindernisse und Schlamm geben, das gehört einfach dazu." Drei Kilometer ist die Strecke lang, auch das stellt bei einem so anspruchsvollen Kurs eine Herausforderung für die Familie dar.

Während der Familienlauf neu im Programm ist, ist der 24-Stunden-Lauf gestrichen worden. "Wir wollen es lieber explosiver und schneller haben. Doch keine Angst: Die Läufer werden trotzdem ihre Extremerfahrung bekommen", sagt Skwortsow. Dafür sollen auch neue Hindernisse sorgen. Ziel ist, auch allen Wiederholungstätern immer etwas Neues zu bieten. Dafür werden dann neue Teile des Geländes am Airport genutzt. Besondere Herausforderung wird der "Brainfreeze" sein. Beim "Gehirnfrierer" steigen die Sportler in eine große Tonne voller Eis. Raus dürfen sie erst, wenn sie einmal komplett untergetaucht sind. Dann geht es weiter auf die Strecke. "Die werden ganz schnell wieder warm", ist der Organisator sicher.

Auf der ehemaligen Air Force Base feiert das "Black Hole" seine Premiere. Hier müssen die Starter in einem schmalen und dunklen Rohr eine hohe Treppe hinaufklettern - und gleichzeitig möglicherweise einige Ängste bezwingen. Beim "Pipe Runner", einer Viertelröhre, die die Teilnehmer zu einer Plattform hinauf laufen müssen, kommt es hingegen auf die Geschwindigkeit und das richtige Timing an. Beim "Flyer", einer zehn Meter hohen Rutsche, steht vor allem Spaß im Vordergrund. Premiere hatte im vergangenen Jahr die "Execution", eine Falltür in die Tiefe. Weil die so gut ankam, wird es diesmal mit sechs Falltüren auch drei mehr als 2016 geben.

Erstmals konnten sich Interessenten auch für die "Night Shift" anmelden, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag um Mitternacht startet. Zur Wahl stehen zwölf und 18 Kilometer sowie ein Neun-Stunden-Lauf.

Infos Anmeldungen für die Weezer Mud Masters sind noch möglich, das gilt auch für den Familienlauf. Informationen und Anmeldung im Internet unter www.mudmasters.de.

Quelle: RP
 
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