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Kevelaer
"Palette Kocken" auf der Hauptstraße schließt

Kevelaer. "Ein Stück Heimat in Kevelaer endet", heißt es in einer Mitteilung der Familie Kocken. Ihr Geschäft mit schönen Dingen, die "Palette Kocken" an der Hauptstraße 21, schließt und startet ab diesem Wochenende einen totalen Räumungsverkauf. Hintergrund ist die Geschäftsaufgabe des Inhabers Herbert Kocken, hauptsächlich aus Altersgründen. Endgültig schließt das Geschäft "Palette Kocken" am 31. Dezember.

Die Familie Kocken betrieb schon seit 1955 Einzelhandel in den Räumlichkeiten des "Hauses St. Jakob". Angefangen mit der "Heimkunst Kocken", wurden Devotionalien, Kunsthandwerk und allerlei dekorative Waren verkauft.

1973 wurde im Haus Nr. 23 nebenan die Galerie Kocken eröffnet, die seitdem zahlreiche und überregional bedeutsame Ausstellungen zeigte. 1993 zog Herbert Kocken gemeinsam mit seiner Frau Sieglinde mit der "Palette Kocken" von der gegenüberliegenden Straßenseite in die Räumlichkeiten Haus 21 um. Das Warenangebot in der Palette Kocken ging mit der Zeit und legte den Fokus unter dem Einfluss von Sohn Tobias Kocken in den vergangenen Jahren mehr auf gerahmte Kunstdrucke und günstige Originale sowie modernes Kunsthandwerk. Zuletzt waren das etwa die handgefertigten Schirm-Mädchen-Lampen aus Griechenland. "Was die Zukunft der Räumlichkeiten angeht, ist bis dato noch nichts spruchreif. Sicher ist, dass die Geschäftsräume Hauptstraße 21 in ihrer jetzigen Form nicht von Sohn Tobias Kocken weitergeführt werden", heißt es in der Mitteilung des Familienunternehmens. Aber auch wenn das Geschäft "Palette Kocken" schließt, so wird es doch weiter die Galerie im Nebengebäude geben.

(RP/bimo)
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