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Parookaville-Festival in Weeze
50.000 Besucher tanzen zu Felix Jaehn und Martin Solveig

Der erste Festivalabend in Bildern
Der erste Festivalabend in Bildern FOTO: Gerhard Seybert
Weeze. Der erste offizielle Tag des Parookaville-Festivals ist vorbei. Die 50.000 Besucher erlebten einen fulminanten Tag mit Star-DJs wie Felix Jaehn, Tiësto und Martin Solveig. Von Ole Engfeld

Besonders imposant war die 80 Meter breite und über 30 Meter hohe Hauptbühne, die nach Angaben des Veranstalters aus Plänen des fiktiven Stadtgründers "Bill Parooka" nachempfunden ist. Für viele die erste Anlaufstelle, als die Tore zum Festivalgelände um 14 Uhr öffneten. So auch für Robin Witte und Sebastian Hillebrand. "Wir gehen jetzt direkt zur Hauptbühnee", erklärten die beiden. Denn offizielle Fotos gab es davon vorab nicht. Die Bühne sollte eine Überraschung für die Gäste sein. Insgesamt gibt es acht Bühnen und 150 DJs, die am Wochenende ihre Sets spielen.

Parookaville 2016 - Eindrücke des ersten Festivaltags

Den Start machte auf der Hauptbühne "FRDY". Der 22-jährige DJ aus Weeze hat die offizielle Festival-Hymne "Fix me" produziert und ist der Haus-und-Hof-Platten-Jongleur des Festivals.

Viele wollten auch DJ Felix Jaehn in der "Cloud Factory" sehen. In der alten Militärhalle haben die Veranstalter neben einer Vielzahl an Lichteffekten künstliche Wolken an die Decke montiert. In einer beeindruckenden Kulisse und einer tanzenden Menge spielte der deutsche DJ seine bekannten Hits wie "Cheerleader", "Ain't Nobody", "Book of Love" und den Song zur Europameisterschaft "Jeder für jeden", den er gemeinsam mit Herbert Grönemeyer produziert hat. 

Am späteren Abend konnten noch Top-DJs wie Martin Solveig oder Tiësto auf der Hauptbühne die imposante Licht- und Pyrotechnik für die tanzwütige Menge nutzen. Von Terrorangst in Europa ließ sich niemand einschüchtern.

Parookaville 2016 - Chris und Maike heiraten in der Warsteiner Kirche auf dem Festivalgelände

Über 200 Bilder vom ersten Tag des bunten Festivals finden sie auch auf Tonight.de.

Parookaville ist mehr als ein Festival. Es ist eine Stadt für bis zu 50.000 Bewohner. Hier gibt es ein Postamt, eine Bank ("Bank of Parookaville"), ein Schwimmbad, eine Kirmes und eine Kirche in der geheiratet werden kann. Das normalerweise nur als Gag. Ein Pärchen lässt sich hier heute aber ganz offiziell trauen – mit Standesbeamtin, Gästen, Blumen und Einhornkutsche.

Die Veranstalter zeigen hier viel Liebe zum Detail. So gibt es auch eine Essens- und Shoppingmeile, die mit ihren nachgebauten Häuserfassaden tatsächlich wie eine Stadt wirken.

Um Bürger der Stadt zu werden geht es für viele als erstes zum Bürgeramt. Hier bekommen die Gäste den Stempel in ihren Stadtpass. So auch Jan Müller und Kim Wulfert aus Dortmund. "Ein fantastisches Gefühl", sagten die beiden, nachdem sie offiziell Bürger von Parookaville geworden sind. Für sie ist es der erste Besuch in der temporären Stadt am Niederrhein.

Heute startet der zweite und letzte Tag des Festivals. Auf dem Plan stehen weitere Größen wie Don Diablo, Danny Avila, Fedde Le Grand und Steve Aoki. Bei letzterem lohnt sich der Platz in der ersten Reihe. Aoki wirft nämlich immer Torten ins Publikum. Die kommen übrigens aus einer benachbarten Konditorei. 

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