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Parookaville-Festival in Weeze
Letzte Tipps für die Mega-Zeltstadt

Parookaville-Festival in Weeze 2017: Letzte Tipps für die Mega-Zeltstadt
Hilfe, wo ist mein Zelt? Wer diese riesige Anlage sieht, wundert sich, wie die Parookaville-Fans nachts überhaupt noch in ihr Bett finden. FOTO: Julian Binn
Weeze. Die ersten Fans sind sicher schon dabei, die Campingausrüstung für Parookaville startklar zu machen. Mehrere Zehntausend werden auf der Anlage übernachten. Damit alles reibungslos klappt, gibt es klare Regeln. Von Sebastian Latzel

Die Stadt vor den Toren von Weeze nimmt Gestalt an. Parookaville wird eingerichtet, und die Festivalfans warten darauf, in der kommenden Woche wieder Bürger dieser Dance-und-Spaß-Kommune zu werden. 80.000 Karten sind verkauft, und die meisten Besucher werden tatsächlich auch komplett alle Tage auf dem Gelände verbringen. Warum sollten sie auch verlassen? Schließlich gibt es hier alles, vom Schwimmbad über den Supermarkt bis zur Kirche.

Eine Kirche fürs Parookaville FOTO: Seybert Gerhard

Der Großteil der Festival-Bürger wird in die Zeltstadt einziehen. Und damit dort bei Zehntausenden auch alles einigermaßen geregelt abläuft, gibt es ein paar Grundsätze:

  • Aufbau Einfach das Zelt packen, auf den Platz stürmen und aufbauen gibt es nicht. Da die Kapazitäten auf dem Gelände begrenzt sind, muss platzsparend gelagert werden. Daher werden die einzelnen Campsite-Parzellen auch nur nach und nach freigegeben.
  • Der Ablauf Wer (wie die meisten) mit einer ganzen Truppe anreist, muss auch zusammen auf das Gelände kommen. Sollten einige aus der Gruppe erst später kommen, müssen die Zelten von ihnen schon mitgenommen werden. Diese müssen auch aufgebaut werden. Reservieren von Plätzen gibt es nicht.
  • Das ist erlaubt Eigene Zelte, Schlafsäcke, Isomatten. Grundsatz ist, dass in Zwei- bis Dreipersonenzelten auch möglichst mindestens zwei Leute schlafen sollten. Klassische Pavillons (drei mal drei Meter) sind für Gruppen ab fünf Personen erlaubt.
  • Das ist verboten Große Mannschaftszelte mit mehr als acht Schlafplätzen sind auf dem Gelände tabu. Auch Wohnmobile, Autos oder Anhänger sind auf der Campsite nicht erlaubt.
  • Das empfehlen die Macher Jeder sollte neben der Zeltausrüstung auch Mülltüten, Klebeband oder Küchentücher mitbringen. Besondere Empfehlung: Kopfschmerztabletten und Sonnencreme.
  • Anreise Es gibt ausreichend Parkplätze in der Nähe der Campsite. Die Veranstalter ermahnen die Besucher, unbedingt daran zu denken, vorab ein Full-Weekend-Campsite-Parking-Ticket zu kaufen. Vor Ort wird das Parkticket teurer sein. Camper und Tagesbesucher können sich auch von Freunden oder Eltern absetzen lassen. Dazu gibt es eine "Hol- und Bringzone", die ausgeschildert ist. Wer mit dem Zug kommt, kann den kostenlosen Shuttle-Service vom Bahnhof nutzen. Der bringt die Besucher auch direkt zum Zeltgelände.
  • Öffnungszeiten Der Parookaville-Zeltplatz wird am Donnerstag um 10 Uhr geöffnet. Bis Montag um 15 Uhr muss das Gelände wieder geräumt sein.
Quelle: RP
 
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