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Weeze
Party mit Pressluftflasche

Weeze. Seinen ersten Geburtstag feierte der Tauch- und Sportverein Immersed mit dem Start eines erstenTauchkurses - vom Hallenbad bis zum Meer.

Bunte Krebse, kleine Fischschwärme und immer sind alle auf der Suche nach dem großen Hecht: Tauchen ist Begeisterung. Begeisterung für die Natur, für das Erleben der Unterwasserwelt, für das Gefühl der Schwerelosigkeit und das Abschalten vom Alltag. Tauchen ist absolutes Ruhetanken.

Davon könnten Karola Heesen, Stefan Angenendt und Tom Böhm den ganzen Tag schwärmen - nicht verwunderlich also, dass dieses Trio den Vorstand des im März 2015 gegründeten Tauch- und Sportvereins Immersed bildet.

18 Mitglieder stark ist der junge Verein mittlerweile, der vor einigen Wochen seinen ersten Tauchkurs im Raum Goch/Weeze gestartet hat. Während die Neulinge ihre ersten Schritte des Unterwassersports im Lehrschwimmbecken der Schule Haus Freudenberg wagen, geht's später nach draußen, an die Seen oder sogar ans Meer.

"Wir tauchen sehr viel in den Niederlanden", schildert Vereins-Geschäftsführer Tom Böhm, "weil dort freier Zugang zu allen Gewässern besteht." Auf deutscher Seite nutzen sie die Kooperation mit beispielsweise der Tauchstation "SamsDiving" in Kessel oder der DLRG-Ortsgruppe in Weeze, um den Tauchern gute Möglichkeiten zu bieten.

In der Grundausbildung geht's für die Taucher maximal 25 Meter in die Tiefe, später können es bis zu 40 Meter werden. "Wer einmal mit dem Tauch-Virus infiziert ist, bleibt", kommentiert der Vorsitzende Stefan Angenendt, der auch als Unterwasserfotograf sein Wissen weitergibt. Insbesondere die unterschiedliche Beschaffenheit der Seen sei faszinierend, so Ausbildungsleiterin und Kassiererin Karola Heesen.

"Zum Teil sind die Untergründe sandig mit vielen Muscheln", ergänzt Vereinstaucher Denny Mohr, "das Gewässer in Weeze beispielsweise ist sehr bewachsen, dort hat man das Gefühl über einen Wald zu fliegen". Die absolute Ruhe unter Wasser, das Beobachten der Tier- und Pflanzenwelt sowie die totale Entspannung sind für die Taucher ausschlaggebende Kriterien, um ihrem Sport treu zu bleiben. Dabei haben die Sicherheit der Teilnehmer und die Erste-Hilfe-Ausbildung stets oberste Priorität.

Dank einer Unterstützung der Sparkassenstiftung konnte der Verein eine eigene Reanimationspuppe zum Trainieren der Herz-Lungen-Wiederbelebung anschaffen - "es ist noch nie etwas passiert, aber wir müssen für den Fall der Fälle gerüstet sein", unterstreicht Tom Böhm.

Zum Schnuppertauchen ist jeder willkommen - wer danach weitermachen möchte, benötigt eine tauchärztliche Untersuchung beim Hausarzt. Mitglieder von Immersed haben die Möglichkeit, am wöchentlichen Schwimm/-Tauchtraining im Hallenbad teilzunehmen. Über das Training hinaus steht die Geselligkeit hoch im Kurs - zahlreiche (Wasser-)Aktivitäten gehören zum Programm. Der Tauchclub Immersed bietet auch Kurse zur Unterwasserfotografie an.

Quelle: RP
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