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Kevelaer
Pichler bedauert Rückzug der Deutschen Bank

Kevelaer. Den Rückzug der Deutschen Bank aus Kevelaer findet Bürgermeister Dominik Pichler bedauerlich. "Andere Banken in Kevelaer zeigen, dass es auch anders geht, als sich aus dem ländlichen Bereich zurückzuziehen", sagt er. Die Volksbank in Twisteden und die Sparkasse in Winnekendonk seien positive Beispiele für Investitionen von Geldinstituten in Angebote vor Ort.

Die Deutsche Bank sitzt bekanntlich im Erdgeschoss des Rathauses. Der Mietvertrag mit der Kommune läuft noch bis Ende 2017. "Das genaue Datum der Schließung kennen wir nicht, aber natürlich werden wir jetzt intensiv überlegen, wie die Räume nach dem Abschied der Bank genutzt werden können." Die Dinge werde man in Ruhe aufarbeiten.

Eine Alternative sei, einen neuen Mieter für das Rathaus zu suchen, schließlich bedeute das auch eine Einnahmequelle für die Stadt. Eine weitere Option wäre, dass die Kommune die Räume selbst nutzt. Die Fläche im Erdgeschoss entspricht der Größe des Ratssaals.

Die Entwicklung bei der Deutschen Bank habe aber keinerlei Auswirkungen auf die Überlegungen zu einem Verwaltungsneubau, betont der Bürgermeister. Bekanntlich wird geprüft, ob neu am Peter-Plümpe-Platz gebaut wird und dort das Sozialamt einzieht, das derzeit am Hoogeweg in angemieteten Räumen untergebracht ist. "Die Fläche der Deutschen Bank im Rathaus ist viel zu klein, um eine Alternative für den Hoogeweg zu sein", sagt Pichler.

(zel)
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