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Kevelaer
Pichler bedauert Rückzug von Ralf Angenendt

Kevelaer. Für viel Gesprächsstoff hat gesorgt, dass die SPD-Politiker Ralf und Susanne Angenendt ihre Ratsmandate niedergelegt haben.

Wie berichtet, hat Bürgermeister Dominik Pichler diese Entscheidung bedauert, wollte aber unmittelbar keine Stellungnahme abgeben. Jetzt hat er sich auf seiner Facebook-Seite zu dem Vorgang geäußert. Es heißt dort: "Dass Susanne und Ralf Angenendt ihre Ratsmandate niedergelegt haben, finde ich außerordentlich bedauerlich. Das Fachwissen insbesondere von Ralf in städtebaulichen Angelegenheiten wird der Fraktion und dem Rat fehlen.

Doch es ist nicht nur das Fachwissen der beiden. Wir hatten und haben auch keine persönlichen Schwierigkeiten miteinander, ganz im Gegenteil, auch wenn wir zuletzt inhaltlich nicht immer einer Meinung waren." Gerade in der Zeit ab 2009, als Ralf Angenendt Fraktionsvorsitzender und er sein Stellvertreter war, habe die SPD-Fraktion im Allgemeinen und Angenendt und Pichler im Besonderen zielorientiert und kameradschaftlich, insgesamt mindestens gut zusammengearbeitet und auch manches politisch durchgesetzt.

"In diesem Zusammenhang möchte ich endgültig mit einem Gerücht aufräumen, dass sich unausrottbar hält: Bereits im Sommer oder Herbst 2014 wurde Ralf gefragt, ob er gegen Axel Stibi antritt, er war der nahe liegende Herausforderer - er sagte aber ab." Anschließend habe die SPD erfolglos eine parteilose Kandidatin gesucht. "Noch im Februar 2015, als sich dies schon abzeichnete, sprachen Ralf und ich darüber, wer antritt, wenn die Kandidatin ,abspringt'. Ich habe ihn direkt gefragt, ob er es nicht doch täte.

Er wollte nicht. Darauf erwiderte ich, dass ich antrete, wenn er es nicht tut, und seine Reaktion war erfreut." Daher stimme es ihn nachdenklich, wenn er lese, Angenendt sei seit Pichlers Kandidatur nicht mehr unumstritten. Das sei Blödsinn.

(zel)
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