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Kevelaer
Sonntagsöffnung: Antrag ist raus

Kevelaer. Die Stadt hat das Wirtschaftsministerium um fünf weitere Tage gebeten.

Die Stadtverwaltung Kevelaer hofft weiter darauf, dass es in diesem Jahr noch zusätzliche verkaufsoffene Sonntage für alle Geschäfte gibt. Einen entsprechenden Antrag für fünf "Sonder-Sonntage" hat die Stadt jetzt an das Wirtschaftsministerium geschickt.

Wie berichtet, hat das Thema in jüngster Zeit für heftige Debatten gesorgt. In Kevelaer darf zwar an 40 Sonn- und Feiertagen geöffnet werden. Allerdings dürfen dann nur bestimmte Geschäfte ihre Waren verkaufen. Eine Initiative hatte kritisiert, dass auch Geschäfte öffnen, die das eigentlich gar nicht dürften, und daraufhin diverse Behörden eingeschaltet. Kevelaer hatte schließlich in einer Satzung genau die Tage festgelegt, an denen geöffnet werden kann, und gleichzeitig die Geschäftsleute auf die geltenden Regeln hingewiesen. Die Stadt hatte auch Kontrollen vorgenommen und Bußgeldverfahren eingeleitet.

Geschäftsleute hatten eine Facebook-Initiative für mehr offene Sonntage gestartet. Gleichzeitig ist immer wieder betont worden, dass die Kommune großes Interesse daran hat, dass alle Geschäfte auch sonntags öfter öffnen. Eben weil Kevelaer als Wallfahrtsort eine besondere Stellung habe.

Daraufhin hatte es ein Gespräch im Ministerium gegeben. Fazit war, dass es durchaus Chancen für weitere offene Sonntage gibt. Dafür müssten aber gesonderte Anträge gestellt werden.

Eben das hat die Verwaltung jetzt getan. Der Antrag auf weitere Öffnungstage ist an das Wirtschaftsministerium herausgegangen, teilt Bürgermeister Dominik Pichler mit. Fünf Sonntage sind darin aufgenommen worden. Unter anderem ist der 3. April aufgeführt. Dann ist Barmherzigkeitssonntag, der in diesem Jahr in der Marienstadt wegen der Heiligen Pforte eine besondere Bedeutung hat.

(zel)
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