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Kevelaer
Tempo 30: Mehr Kontrolle an Rheinstraße gefordert

Kevelaer: Tempo 30: Mehr Kontrolle an Rheinstraße gefordert
FOTO: Adfc
Kevelaer. Für viele Diskussionen haben die Artikel in der RP über Tempo-30-Zonen gesorgt. Eine Reihe von Lesern hatten sich gemeldet und Gebiete aufgezeigt, in denen sie sich eine Drosselung der Geschwindigkeit wünschen würde.

In der Debatte war immer wieder auch darauf hingewiesen worden, dass es Schilder alleine nicht tun. Wenn die Autofahrer sich nicht an das Tempolimit halten, hilft keine Beschränkung. Darauf weist auch die Interessengemeinschaft "pro OW1" in einem Brief an die Redaktion hin.

Die Ausweisung von Tempo-30-Zonen sei an bestimmten Stellen sicher ein geeignetes Instrument, heißt es. Auf der Rheinstraße in Kevelaer laufe das allerdings völlig ins Leere.

Hier werde trotz eindeutiger Anordnung von Tempo 30 das Limit nachts regelmäßig überschritten. Daraus resultiere dann auch eine Überschreitung der gesetzlichen Lärmgrenzen. Mit einer eigens angeschafften Laserpistole habe man die gefahrenen Geschwindigkeiten ermittelt und eine deutliche und regelmäßige Übertretung festgehalten. Eine effektive Kontrolle sei laut Landrat nicht möglich, heißt es in dem Schreiben. Mobile Kontrollen würden kaum stattfinden. Die Interessengemeinschaft kritisiert: "Hier wird wissentlich die Überschreitung toleriert und damit die Gefährdung der Bewohner hingenommen."

Ludger Holla vom Bauamt der Stadt Kevelaer bestätigt, dass es immer wieder Beschwerden über zu schnelles Fahren an der Rheinstraße gebe. "Diese Hinweise haben wir an die Polizei weitergeben", sagt er. Kontrollen seien Aufgabe der Polizei.

Bei der Rheinstraße in Kevelaer handelt es sich um eine Straße, für die der Kreis zuständig ist.

(zel)
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