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Kevelaer
Über diese Baustelle freuen sich Radfahrer

Kevelaer: Über diese Baustelle freuen sich Radfahrer
Beate Clasen und Hansgerd Kronenberg vor dem Ortsschild von Winnekendonk. Hier geht der neue Radweg los. FOTO: see
Kevelaer. Auf der Altwettener Straße zwischen Wetten und Winnekendonk beginnt der Kreis Kleve heute mit umfangreichen Arbeiten. Trotz Einbahnstraße und Umleitung sehen es die Bürger positiv. Von Antje Seemann

Auf diese Baustelle haben viele Radfahrer zwischen den Ortschaften Wetten und Winnekendonk in Kevelaer gewartet. Ab dem heutigen Dienstag baut der Kreis Kleve auf der Altwettener Straße (K33) einen neuen Radweg.

Beate Clasen, die Ortsvorsteherin von Wetten, freut sich darüber. "Ich bin so erleichtert, dass wir diesen Radweg bekommen. Das ist gut für die Anbindung der beiden Ortschaften, für die Pendler." Auch die Menschen in Altwetten profitierten davon, "weil sie angebunden sind mit dem Rad".

An der Straße liegen zum Beispiel eine Kindertagesstätte, ein Seniorenheim und die internationale Begegnungsstätte "Worldhouse". "Für die ist dieser neuer Radweg positiv", sagt Clasen. "Ich habe mit Anwohnern gesprochen und alle freuen sich auf den Herbst, wenn sie zum ersten Mal über den neuen Radweg fahren können." Die bisherige Situation sei für Radfahrer ziemlich gefährlich gewesen, findet die Ortsvorsteherin. "Vor allem für Kinder und Jugendliche, die da mit dem Rad unterwegs sind. Bei gutem Wetter geht es noch gerade, aber nicht, wenn da keine guten Sichtverhältnisse sind." Auch Winnekendonks Ortsvorsteher Hansgerd Kronenberg sieht die Maßnahme positiv.

Die Baustelle hat jetzt allerdings Auswirkungen auf den Verkehr zwischen den beiden Ortschaften. Bis voraussichtlich Oktober dauern die Arbeiten. Solange gibt es auf der Straße eine Einbahnstraßenregelung. Fahren kann man die gesamte Zeit nur noch von Winnekendonk nach Wetten. Diese Regelung soll so bestehen bleiben.

Für die andere Richtung hat der Kreis Kleve eine Umleitung eingerichtet. Die geht einmal quer durch Wetten, dann durch das Gewerbegebiet zur B9. Vor allem das sei ein Nadelöhr, sagt die Pressesprecherin des Kreises Kleve, Ruth Keuken: "Teile der Umleitung gehen über die B9. Gerade morgens und abends kann es da voller werden. Deshalb sollten Autofahrer, die da lang fahren, etwas mehr Zeit einplanen."

Auch Beate Clasen befürchtet, dass die Baustelle dafür sorgt, dass andere Straße voller sind als gewöhnlich. "Wir hoffen, dass die Autofahrer nicht versuchen, von der A 57 durch Wetten zu fahren, wenn sie nach Kevelaer wollen. Das wäre gerade zu Stoßzeiten gefährlich", warnt sie. Grundsätzlich lobt die Ortsvorsteherin die Arbeit des Kreises Kleve aber: "Der Kreis hat hier verschiedene Interessen berücksichtigt und alles umsichtig vorbereitet."

Quelle: RP
 
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