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Kevelaer
Verkehrserziehung für Flüchtlinge

Kevelaer. Kolpingfamilie, Pfarrcaritas, Polizei und Ehrenamtler am Projekt beteiligt

Die zweite Gruppe von neun Schülern aus Algerien, Eritrea, Iran und Syrien erhielt Fahrradhelme und die gesetzlich vorgeschriebenen Speichenreflektoren als Anerkennung für ihre Teilnahme an einer theoretischen und praktischen Verkehrserziehung für Radfahrer im Auftrag der Kolpingfamilie Kevelaer.

Vorangegangen war ein themenbezogener Sprachunterricht (sechs Doppelstunden) im Sprachtreff zur "Einweisung in die wichtigsten Verkehrsregeln für Fahrrad-Fahrer in Deutschland", kompetent vermittelt von Annette Winkels.

Polizeikommissar Stefan Cohnen, Verkehrssicherheitsberater der Polizei Geldern, führte nach der theoretischen Unterweisung im Sprachtreff die praktische Unterweisung im Straßenverkehr sehr engagiert durch. Er sprach der Gruppe Lob für ihren Kenntnisstand aus. Zum Abschluss erhielten alle Absolventen von der Leiterin des Sprachtreffs eine Teilnahmebescheinigung.

Die Kolpingsfamilie Kevelaer unterstützt auch weiterhin dieses engagierte Flüchtlingsprojekt in Kooperation mit der Pfarrcaritas St. Marien und dem Verkehrssicherheitsberater der Polizei Geldern. Alle Beteiligten haben zugesagt, die Verkehrserziehung für Asylbewerber im Frühjahr und Herbst des kommenden Jahres in gleicher Weise fortzusetzen. Das Beispiel der vorbeugenden Unfallbekämpfung macht Schule: Interessenten für die dritte Gruppe gibt es schon.

Voraussetzung für die Teilnahme waren natürlich verkehrstüchtige Fahrräder. Großer Dank geht daher wieder an Josef Niederholz, der Fahrradspenden für Flüchtlinge überarbeitet, verkehrstüchtig herrichtet und laufend instand setzt. Ehrenamtliche Mithilfe in der Werkstatt auf der Gelderner Straße wäre ihm sicher willkommen.

Quelle: RP
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