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Kevelaer
Verkehrswacht für Preis nominiert

Rheinberg. Das Fahrsicherheitscentrum Rheinberg ist mit seiner gemeinsamen Aktion mit der Verkehrswacht Düsseldorf für den "mobil und sicher"-Preis nominiert. Eine Aktion gegen Smartphone-Nutzung im Straßenverkehr in Winnekendonk wurde fotografiert.

Die von dem Kevelaerer Norbert Heistrüvers, Leiter des Fahrsicherheitscentrums, unter dem Motto "Immer online bremst die Aufmerksamkeit" entwickelte Aktion warnt vor der Smartphone-Nutzung im Straßenverkehr. Das Foto auf Flyer und Plakat zeigt einen jungen Mann, der über die Straße schlendert, den Blick aufs Smartphone gerichtet, dazu Kopfhörer im Ohr. Der Autofahrer kann gerade noch bremsen und einen Unfall verhindern.

RP-Fotograf Gerhard Seybert lieferte das Bild für die Szene, die auf einer leerer Straße in Winnekendonk gespielt wurde. Das Fahrsicherheitscentrum Rheinberg spricht in der Aktion von der Generation "Kopf unten". Gemeint sind Jugendliche, die so sehr mit ihrem Smartphone beschäftigt sind, dass sie den Rest der Welt vergessen.

Das kann lebensgefährlich sein, vor allem im Straßenverkehr. Wer Auto fährt, sollte die Finger vom Handy lassen, denn es bleibt oft nicht beim "mal eben gucken". "Wer fünf Sekunden lang bei Tempo Hundert auf sein Handy schaut, fährt 140 Meter blind", heißt es in dem Schreiben des Fahrsicherheitscentrums Rheinberg.

Am 3. Juni geht es nach Erfurt. Dort werden für die drei nominierten Verkehrssicherheitsaktionen die Preise in Bronze, Silber oder Gold vergeben. Norbert Heistrüvers aus Kevelaer, Leiter des Fahrsicherheitscentrums, engagiert sich seit 1984 mit Aktionen für die Verkehrswacht.

(möw)
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