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Kevelaer
Vorfreude auf 2016 im Gelderland

Kevelaer: Vorfreude auf 2016 im Gelderland
FOTO: privat
Kevelaer. Es geht voran! Im neuen Jahr stehen trotz klammer Kassen und Flüchtlingsproblematik in fast allen Kommunen Projekte und Events an, die das Leben hier noch lebenswerter machen. Die Redaktion gibt dazu die Übersicht. Von Sina Zehrfeld, Sebastian Latzel und Lutz Küppers

Kevelaer Der Bürgermeister freut sich darüber, dass mit dem Integrierten Handlungskonzept und dem Sole- und Pilgerpark auf der Hüls in 2016 zwei wichtige Projekte angegangen werden. "Wenn diese Dinge richtig ans Laufen kommen, wird das gut für die ganze Stadt sein", sagt Dr. Dominik Pichler. Die Bürger könnten jetzt sehen, dass städtebaulich etwas in Kevelaer angepackt werde. Er sei selbst gespannt, was sich da entwickelt.

"Das ist ein bisschen so wie das Warten auf das Christkind. Man sieht die Geschenke schon von ferne, aber noch ist das Geschenkpapier drum", meint Pichler. Man müsse dann sehen, was von den Ideen übrigbleibe, wenn man das Paket auspackt. Positiv für die Kommune ist auf jeden Fall der Trend, dass die Marienstadt attraktiv für junge Familien bleibt. Daher ist auch ein weiterer Kindergarten an den Start gegangen. Die Kita "Wiesenzauber" läuft bereits und soll dann im Sommer die vierte Gruppe bekommen.

Gleichzeitig blickt die ganze Kommune erwartungsvoll auf den kleinen Ort Achterhoek. Das Golddorf will sich auch auf Bundesebene gut verkaufen.

Weeze Die Einwohnerzahl wird sich im Juli locker verfünffachen, wenn das Parookaville-Festival über die Bühne geht. Vielversprechend ist auch, dass sich der Rat doch für die große Renovierungslösung am Wellenbrecher entschieden hat. Zudem wird 2016 ein großer Traum in Erfüllung gehen: Das Bürgerhaus soll eröffnet werden.

Auch in den Bereich Schulen wird investiert mit dem Bereich für den Offenen Ganztag, der an der Marienwasser-Grundschule angebaut wird.

Geldern Einen Riesenschritt nach vorne wird die Herzogstadt mit der Neueröffnung von H & M im alten Woolworth-Gebäude im November machen. Da zeitgleich der Startschuss für das Kapuziner-Tor am Ostwall fallen soll, könnte man fast vom Comeback als Einkaufsstadt sprechen. Vorher wird bereits das neue Berufskolleg im Nierspark eröffnet.

Dort wird auch ein neuer Spielplatz entstehen. Ebenfalls positiv: Zur Spargelzeit wird "de Geldersche" auch Walbeck ansteuern. Wird das Pilotprojekt angenommen, könnte der Bus langfristig auch die Ortsteile anfahren. Kulturell wird es erneut eine Opern-Aufführung am Niersforum am Bahnhof geben. Auch ein Puppentheater soll dort über die (nicht vorhandene) Bühne gehen.

Straelen Millionen Euro pumpen Stadtverwaltung und Politik in den Nachwuchs.

An der Stadthalle entsteht eine neue Mensa, wo täglich 400 Schüler in zwei Schichten mit gesundem Essen versorgt werden sollen. Gleichzeitig wird auch Straelens gute Stube auf Vordermann gebracht: Toiletten- und Brandmeldeanlage werden modernisiert, die rückwärtigen Ausgänge überdacht. Außerdem erhält die Stadthalle eine neue Belüftung. Kosten: 3,4 Millionen Euro. Ebenfalls an der Fontanestraße entsteht die neue Jugendeinrichtung für 1,2 Millionen Euro.

Sie ersetzt die angemieteten Räume von "Wigwam" und Jugendcafé. Kosten: 1,2 Millionen Euro. Besonderes Schmankerl: Im Juni gibt der angesagte Sänger Johannes Oerding ein Konzert auf dem Straelener Markt. Was für ein Coup!

Issum Das dürfte viele Einwohner freuen: Auf der Fläche zwischen Vogt-von-Belle-Platz und Wilhelmshöhe soll schon Ende Januar der erste Spatenstich für das Projekt "Altengerechtes Wohnen" erfolgen. Auch in Sevelen wird wohl der Startschuss für die Umgestaltung des Woltershofes (Miet- und Eigentumswohnungen sowie Baugrundstücke) fallen.

Kerken Die Kerkener erobern den Strommarkt: Die Gemeinde initiiert 2016 eine Bürgergenossenschaft, in der sich Einwohner an geplanten Windrädern beteiligen können. Sechs bis zehn Anlagen könnten bei Neukerk östlich der Bundesstraße 9 entstehen.

Wachtendonk Jüngste Gespräche schüren die Hoffnung auf einen Lebensmittelmarkt in Wankum. Die Stadtspitze hofft, dass nun rasch eine positive Entscheidung von Politik und Investor fällt.

Dann könnte es auch mit dem Baubeginn ganz schnell gehen.

Quelle: RP
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