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Weeze
Weeze rüstet sich für die Zukunft

Weeze: Weeze rüstet sich für die Zukunft
Auch das Rote Kreuz gehörte zu den Organisationen, die sich in Weeze ganz praxisnah vorstellten. FOTO: Evers
Weeze. Bei der ersten Infobörse ging es am Samstag um Demografie, Gleichstellung und Integration. Von Paul Formeman

Demografie, Gleichstellung und Integration. Das waren die drei Kernthemen bei der ersten Weezer Infobörse am Samstag. Die Premiere fand im Wellenbrecher und Bürgerhaus am Vittinghoff-Schell-Park statt. Eigentlich sollten auch draußen Teile des Programms angeboten werden, diese wurden aber aufgrund des Wetters eingeschränkt oder gestrichen.

Infostände, Workshops, Vorträge und Spielangebote wurden allen Altersklassen bereitgestellt. Für Senioren gab es beispielsweise einen Vortrag zum Enkeltrick oder eine Defibrillatorschulung. Auch sportlich gefordert wurden die Senioren im Wellenbrecher bei den Leibesübungen und Zumba. Letzteres wurde ebenfalls für Kinder angeboten. Um ein besseres Verständnis für Rentner zu entwickeln, gab es den Alterssimulationsanzug. Mit Gewichten an den Händen und Füßen, sowie eingeschränkte Sicht und Gehör durch Brille und Kopfhörer, konnte man sich in die Lage von einigen Senioren hineinversetzen. Allgemein waren viele Infostände durch Interaktion mit den Besuchern geprägt. Hör- und Sehtests konnten ebenfalls durchgeführt werden.

"Wir haben ganz tolle Aussteller, die zeigen wie bunt Weeze ist", betonte einer der Initiatoren der Veranstaltung Volker Schoelen. Zu den anderen Teammitgliedern gehörten Nicola Roth als Gleichstellungsbeauftragte, Bahriye Altun als Zuständige für Integration, Khalid Rashid für Kultur und Tourismus und Volker Schoelen und Anna Gabrys für Demografie. Einen Vortrag über das letzte Thema hielt Harald Schoelen von der Hochschule Niederrhein in Gladbach. Dabei bezog er sich auf die allgemeine Situation in Deutschland, aber auch die Lage in Weeze im speziellen. Festzuhalten war, dass Weeze noch besser dasteht als der Durchschnitt in Deutschland. Die gleichen demografischen Probleme, die das ganze Land bedrohen, werden aber auch mit etwas Verzögerung den Ort treffen. Sowohl Schoelen als auch die Veranstalter der Infobörse blickten aber optimistisch auf die Zukunft der Gemeinde. Auch die Infobörse ist eine nützliche Aktion für die kommenden Jahre, wie Volker Schroelen beschreibt: "Die Gesellschaft ist im Wandel, daraufhin kann man entweder agieren oder reagieren. Wir haben uns entschieden zu agieren".

Nach Heike Tiedecks Vortrag über Interkulturelle Begegnung, folgte noch die Podiumsdiskussion auf der Bürgerhaus Bühne. Unter der Moderation von Christoph Kepser tauschten sich Heike Tiedeck, Friederike Küsters, Harald Schoelen und Bürgermeister Ulrich Francken aus.

Quelle: RP
 
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