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Weeze
Weezer Bibeltage mit "Kapitän Noah"

Weeze: Weezer Bibeltage mit "Kapitän Noah"
Bei den Weezer Kinderbibeltagen spielten die Kinder und die Musiker "Alle in einem Boot". FOTO: Gerhard Seybert
Weeze. Zwei Tage lang erlebten 65 Knirpse aus Kindergarten und Grundschule die Kirche hautnah. Malen, Basteln und Gemeinschaft standen dabei an erster Stelle. Auch der Cyriakus-Platz wurde von den Kindern verschönert. Von Christoph Kellerbach

Der kleine Timo (8) war ganz begeistert von dem großen Kinderbibeltag, denn "wir haben so viele tolle Sachen gemacht. Wir haben gemalt, gebastelt, gespielt, und es war nie langweilig!" Ein tolles Lob für das Organisationsteam, bestehend aus Pastor Klaus Martin Niesmann, der Leiterin des Familienzentrums Franziskus, Ilse Borgmann, der Leiterin des St.-Cyriakus-Kindergartens, Nicole Reschke, und Birgit Tönnesen vom Familiengottesdienstkreis sowie den vielen Helfern sowohl der Katecheten- als auch Messdiener-Gruppen.

Ausgehend von dem seit zwei Jahren aktiven Familiengottesdienstkreis standen die beiden Erlebnistage am Freitag und Samstag unter dem Motto "Käpt'n Noah lädt an Bord". "Dabei war der Hauptgedanke: Gott hat uns alle im Blick, und Noah hat seinerseits Gott im Blick, weswegen er Geborgenheit erfährt", so Pastor Niesmann. "Es geht darum, dass wir Gott eine Chance geben. Wenn wir alle unsere Blicke auf Gott richten, dann haben wir eine starke Gemeinschaft."

Während der gemeinsamen Zeit haben die Kleinen aus Kindergarten und Grundschule viel erlebt. "Wir haben Regenröhren und Arche-Boote gebastelt", verriet Martin (8), und Malte (7) fügte hinzu, "dass wir auch noch kleine Tiere gemacht haben, die wir dann in das Boot tun konnten". Aber auch andere Kreativ-Angebote waren gerne gesehen: "Diese Maske habe ich gebastelt!", meinte Martha (8) stolz und hielt ihre selbst gemachtes orangefarbenes Löwen-Gesicht in die Höhe.

Aber gab es auch etwas, das nicht so toll war? "Die Andacht am Anfang. Die war irgendwie so kurz", fand Luis (8), der gerne noch mehr Zeit in der Kirche verbracht hätte, als Pastor Niesmann mit Kapitänsmütze seine junge Crew begrüßte.

Die Ergebnisse der von mehr als 20 engagierten Helfern überwachten Spiel- und Bastel-Aktionen fanden ihre Verwendung beim Abschlussgottesdienst am Samstagnachmittag. Unter anderem führten dort die Kindergarten-Kinder ein Theaterstück auf, während sich die Grundschüler um die weiteren Vortragstexte und Fürbitten kümmerten. Ein richtiges Glanzlicht war aber auch der Besuch des Cyriakus-Platzes am Samstagmittag, der von den gesamten 65 Kindern per Hand verschönert wurde. "Wir durften malen, was wir wollten", erklärte Joel (9). "Deshalb hab ich einen Dino gemalt. Der durfte auch mit auf die Arche."

Wegen des kalten Wetters wurde aber nach der Mal-Aktion etwas schneller wieder ins warme Pfarrheim gewechselt. Am Ende waren viele der jungen Besucher traurig, dass alles schon wieder vorbei war: "Vier Tage wären besser gewesen!", fand Phillip (8), denn "dann hätten wir noch mehr Zeit zum Basteln gehabt". Aber ob er bei vier Tagen nicht Heimweh bekommen hätte? Er nickt: "Ja, ein bisschen, aber das macht nichts, denn hier sind alle so nett."

Quelle: RP
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