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Weeze
Weezer Geschichten auf 336 Seiten

Weeze: Weezer Geschichten auf 336 Seiten
Das sind die Autoren, die an der neuesten Jahrbuch-Ausgabe mitgewirkt haben. Sie alle arbeiteten unentgeltlich. FOTO: gerhard seybert
Weeze. Der Arbeitskreis Weezer Heimatgeschichte hat seine neueste Jahrbuch-Ausgabe herausgegeben. 39 Autoren haben insgesamt 57 Beiträge über die Vielfalt der Geschichte des Schreinerdorfes verfasst. Von Christian Cadel

Die Themen gehen einfach nicht aus. Das Redaktionsteam des "Arbeitskreises Weezer Heimatgeschichte" hat auch in diesem Jahr wieder eine Menge zu tun gehabt. Insgesamt 57 Beiträge hat das Team zum neuen 336 Seiten starken Jahrbuch "Weezer Geschichte" zusammengefasst, das ab sofort für zehn Euro im Handel erhältlich ist. Darin erzählen die Autoren, wie sie die Gemeinde sehen und was alles geschehen ist.

Ein Werk, das alle Beteiligten stolz macht. "Wir haben vor 15 Jahren mit der Jahrbuch-Serie angefangen. Damals waren es 120 Seiten. Es ist schon unglaublich, was mittlerweile daraus geworden ist", sagt Redaktionsleiterin Barbara Naus. "Und wir sind immer wieder erstaunt, dass es noch so viele Geschichten gibt, die noch nicht erzählt worden sind." In diesem Jahr waren 39 Autoren fleißig, alle von ihnen unentgeltlich. "Alle Beitrage sind honorarfrei. Nur so kann das Buch überhaupt laufen", sagt Naus. Mit am Werk waren dieses Jahr auch zwei niederländische Autoren sowie der gebürtige Weezer Stephan Reffeling, der 1954 nach Kanada auswanderte und nun in einem eindrucksvollen Beitrag erklärt, welche Beweggründe ihn damals dazu getrieben haben.

Nicht minder eindrucksvoll sind die anderen 56 Beiträge. "Einen wirklichen Schwerpunkt gib es nicht. Wir haben die Beiträge aber zu inhaltlichen Kapiteln zusammengefasst", erklärt Naus. Der größte Teil beschäftigt sich mit der Heimatgeschichte, aber auch Artikel zur Kirchen- und Firmengeschichte sowie Lieder, Gedichte und Rezepte sind vertreten. Seit Anfang des Jahres haben die engagierten Autoren und Redaktionsmitglieder an der diesjährigen Ausgabe gebastelt. "Die Stunden, die Barbara Naus mit dem Buch verbracht hat, kann man gar nicht mehr zählen", erklärt Kurt van Hall, der Vorsitzende des Arbeitskreises.

Mit der neusten Ausgabe sind nun schon 15 Jahrbücher erschienen, die, wenn man sie im Buchregal aneinanderreiht, 26 Zentimeter Platz einnehmen. Das hat Barbara Naus schon einmal nachgemessen. Auch in vielen Universitätsbibliotheken sind die verschiedenen Ausgaben zur Ausleihe erhältlich, was den wissenschaftlichen Mehrwert der Buchreihe unterstreicht. Das weiß auch Weezes Bürgermeister Ulrich Francken, der der Reihe viel abgewinnen kann. "Für die Gemeinde ist sie eine hervorragende Unterstützung für die Archiv- und Geschichtsarbeit. Deshalb kann man dem Team und allen Autoren nur herzlich danken", sagt das Gemeindeoberhaupt. Die Jahrbücher seien mittlerweile zu richtigen Nachschlagewerken geworden, die auch aktuelle Themen beinhalten und die politische Arbeit unterstützen würden.

Aber nicht nur der Inhalt kann sich sehen lassen. Auch das Layout, für das Hans-Gerd Vrede und seine Tochter Daniela Ingenpaß verantwortlich waren, überzeugt durch klare Strukturen.

Quelle: RP
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