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Weeze
Weezer Lamas haben jetzt Namen

Die Namen der Weezer Lamas
Die Namen der Weezer Lamas FOTO: Tierpark weeze
Weeze. Dafür haben die Besucher des Weezer Tierparks gesorgt. Mehr als 1300 Stimmen wurden abgegeben. Eine Mehrheit entschied sich für Josi, Lady, Camila, Eddie, Asterix und Lutz. Tierpark-Leiterin Marie-Christine Kuypers ist begeistert. Von Sebastian Latzel

Die Resonanz hat Marie-Christine Kuypers mehr als überrascht. "Wir hatten ähnliche Aktionen auch im Tierpark Kleve gestartet, aber dass sich so viele daran beteiligen, das habe ich noch nicht erlebt", freut sich die Tierparkleiterin. Sie ist bekanntlich erst kurz im Amt und hat direkt mit mehreren Aktionen für frischen Wind auf der Anlage gesorgt.

Als neue Tiere hatte sie Lamas und Alpakas angeschafft. Damit die Verbindung von Besuchern zu den Tieren auch besonders innig wird, hatten die Gäste drei Wochen Zeit, den Lamas einen Namen zu geben. Genau 1317 Stimmen wurden schließlich abgegeben. Und nach der Auswertung stehen die Namen jetzt fest: Die Lama-Damen heißen "Josi" (14,5 Prozent der Stimmen), "Lady" (14,1) und "Camila" (13,3), sie hatten die meisten Stimmen bekommen. Knapp dahinter landeten Vorschläge wie "Tinka" (13,2), "Nora" (11,7), "Dora" (10,5), "Baba" (8,0), "Leora" (4,9), "Licia" (4,5) und "Falicia" (3,1).

Die männlichen Tiere heißen ab sofort "Eddie" (16,9), "Asterix" (16,0) und "Lutz" (12,6). Auf den weiteren Plätzen landeten "Ali" (9,3), "Don" (6,9), "Balthasar" (6,7), "Juan" (6,6), "José" (6,4) sowie "Rispel" und "Balduin" (jeweils 6,2).

Zehn Vorschläge hatte die Tierparkleiterin vorgegeben, aber die Gäste durften auch eigene Ideen einreichen. Und davon gab es reichlich: Mehr als 150 Namensvorschläge kamen rein. "Da waren sehr kreative Vorschläge dabei", sagt Marie-Christine Kuypers. Aber Namen wie "Kickepick", "Müsli" oder "Schnitzel" bekamen dann doch nicht genug Stimmen. Der durchaus originelle Vorschlag "Spucki" kam ebenfalls nicht zum Tragen, wobei die Bezeichnung ohnehin nicht so ganz zutrifft. Denn Lamas sollen nur ganz selten spucken.

Damit jeder weiß, wie die Tiere heißen, hat Marie-Christine Kuypers jetzt Fotos und Namen an den Gehegen befestigt. Und die Tierpark-Leiterin benutzt die Namen jetzt auch schon ganz eifrig. Die Gäste können ja beim nächsten Besuch auf der Anlage mal ausprobieren, ob die Lamas denn auch schon auf ihre neuen Namen hören. Obwohl die Aktion bestens angenommen wurde, will Marie-Christine Kuypers erst einmal etwas abwarten, bis etwas Ähnliches wiederholt wird. Ohnehin gibt es auch so genug im Tierpark zu tun. Nachdem es über eine Fördermaßnahme jetzt noch einen weiteren Mitarbeiter gab, besteht das Team inzwischen aus vier Leuten. Nächstes Projekt wird sein, mit den Lamas außerhalb der Gehege zu trainieren, dass sie an der Leine gehen. Geplant ist, dass es im kommenden Jahr geführtes Lama-Trekking geben soll. Auf jeden Fall werden die Besucher die Tiere jetzt in nächster Zeit öfter außerhalb der Gehege beim Training mit den Pflegern erleben können.

Quelle: RP
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