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Kevelaer
Zeitreise ins Europa von vor 15 000 Jahren

Kevelaer. Wer einmal hautnah erleben möchte, wie Europa vor 15 000 Jahren aussah, bekommt die Möglichkeit dazu bei der Ausstellung "Eiszeit" im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Naturgeschichte, Hauptstraße 18. Bei der musikalisch begleiteten Eröffnung am Sonntag, 26. April, ab 11 Uhr im Museumsfoyer begrüßt Landrat Wolfgang Spreen die Besucher. Anschließend erfolgt die Einführung durch Museumsleiter Dr. Burkhard Schwering. Die Besucher werden bestimmt von der Größe der Eiszeittiere wie Höhlenbär, Riesenhirsch, Steppenbison, Auerochse und Wollnashorn beeindruckt sein. Höhepunkt der Ausstellung ist das sieben Meter lange und fast vier Meter hohe Wollhaarmammut, das Kinder und Erwachsene in den Bann zieht. Von Laura Kosel

Anschauliche Eindrücke vom Leben der Menschen vermittelt der Nachbau einer Jagdhütte aus der Ukraine, die vor 15 000 Jahren aus Mammutknochen gebaut wurde. Zudem können eiszeitliche Jäger beim Errichten ihrer Behausung beobachtet werden. Der Cro-Magnon-Mensch, der gegen Ende der letzten Eiszeit in Europa lebte, verdrängte im Laufe von Jahrtausenden den Neandertaler. Mit Hilfe seiner ausgeprägten Kreativität fertigte er geschickt unzählige Werkzeuge an und besaß auch viele künstlerische Fähigkeiten, was durch die Repliken von Jagd- und Kunstgegenständen bezeugt wird. Besonders geeignet ist die Ausstellung für Schulklassen als Unterrichtsergänzung des Themas Eiszeit-Steinzeit. Sie haben die Möglichkeit, einem angreifenden Höhlenbären direkt in die Augen zu schauen. Fragen können unter Telefon 02832 95410 oder E-Mail info@niederrheinisches-museum-kevelaer.de gestellt werden. Weitere Informationen unter www.niederrheinisches-museum-kevelaer.de.

Bis zum 23. August können sich Besucher von dienstags bis sonntags, 10 bis 17 Uhr, auf eine Zeitreise in das Europa während der letzten Eiszeit begeben. Erwachsene bezahlen drei Euro, Kinder zwei Euro und eine Familie sieben Euro.

Quelle: RP
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