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Kevelaer
Zur Wahl: RP-Leser können Fragen einreichen

Kevelaer: Zur Wahl: RP-Leser können Fragen einreichen
Amtsinhaber Dr. Axel Stibi (CDU) und Herausforderer Dr. Dominik Pichler (SPD) stellen sich am Montag, 24. August, im Petrus-Canisius-Haus. Leser können bereits jetzt Fragen formulieren und per Mail an die RP-Redaktion schicken. FOTO: Archiv
Kevelaer. Die Kolpingsfamilie Kevelaer hat die beiden Bürgermeister-Kandidaten zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Die Bürger können ihre Fragen an Axel Stibi (CDU) und Dominik Pichler (SPD) der Rheinischen Post senden.

So langsam kommen die beiden Kandidaten in den Wahlkampfmodus. Amtsinhaber Dr. Axel Stibi (CDU) und Herausforderer Dr. Dominik Pichler (SPD) rüsten sich für die heiße Phase vor der Wahl am 13. September. Für sie ist die Situation ebenso wie für die Wähler Neuland. Erstmals werden die Bürgermeister getrennt vom Rat gewählt. Es ist also eine echte Personenwahl.

Grund genug, einmal nachzufragen, wofür denn die einzelnen Kandidaten eigentlich stehen Die Kolpingsfamilie Kevelaer hat die beiden Bewerber zu einer Podiumsdiskussion eingeladen Am Montag, 24. August, ab 19.30 Uhr stellen sie sich im Petrus-Canisius-Haus.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde werden die Bürgermeisterkandidaten Statements zu verschiedenen Themenbereichen abgeben und anschließend dazu Stellung nehmen. Danach folgen die Fragen aus dem Plenum. Abschließend erhalten die Kandidaten die Möglichkeit zu einem Schlusswort. Die Vorstellung erfolgt in zwei Runden. Die Kandidaten stellen sich erst als Privatmann vor, dann als Bürgermeisterkandidat mit ihrer Zielsetzung im Umgang mit dem Bürger, den Parteien und Fraktionen sowie der Verwaltung.

Als Themenauswahl hat die Kolpingsfamilie die Bereiche Stadtentwicklung, Freizeit/Sport/Kultur, Finanzen/Haushalt, Wallfahrt/Tourismus, Wirtschaftsförderung, Familienförderung und Bildung, Bürgergesellschaft/demokratische Teilhabe sowie Gesundheit/Generationen/altersgerechte Stadt vorgesehen. Die Kandidaten wählen abwechselnd ein Thema und geben ihr Statement ab. Gefragt sind Aussagen, mit denen die Kandidaten ihr bürgermeisterliches Handeln für die Zukunft vorstellen. Welche Visionen und Ziele haben sie, welche Prioritäten wollen sie setzen?

"Es soll keine Abrechnung der Vergangenheit erfolgen", stellt Lothar Teeuwsen von der Kolpingsfamilie klar.

Anschließend werden die beiden Bewerber Fragen aus dem Plenum beantworten. Dazu können vor Beginn der Veranstaltung auf entsprechenden Karten Fragen notiert und abgegeben werden. Außerdem bietet die Kolpingsfamilie in Zusammenarbeit mit der RP einen besonderen Service an. Leser können bereits jetzt Fragen formulieren und per Mail an die RP-Redaktion schicken.

Hier werden die eingegangenen Fragen gesammelt, gesichtet und gebündelt an Kolping weitergeleitet. Dort sichten die Verantwortlichen die Fragen erneut und entscheiden, welche an dem Abend gestellt werden. In welchem Umfang es Raum für diese Fragen geben wird, hängt nicht zuletzt vom Verlauf des Abends ab.

Den Diskussionsabend leitet Josef Pauls von der Kolpingsfamilie. Er wird darauf achten, dass die Kandidaten sich an die vereinbarten "Spielregeln" halten. Die Wortbeiträge sollten möglichst kurz und informativ sein. Auf Fairness im Umgang miteinander und Ausgewogenheit bei den Redezeiten wird er besonderes Augenmerk legen.

Traditionell organisiert Kolping Diskussionsveranstaltungen zu Wahlen. Tradition hat auch ihre Veranstaltung: "Nachgefragt - Der Bürgermeister nimmt Stellung". Hier wird der Bürgermeister an seinen Wahlversprechen gemessen. Die Kandidaten werden am Diskussionsabend versprechen müssen, zur Hälfte der Wahlperiode der Kolpingsfamilie wieder Rede und Antwort zu stehen.

Wer Fragen an die Kandidaten hat, kann diese per Mail an die RP schicken. Bitte schreiben Sie auch dazu, wenn die Frage an einen bestimmten Bewerber gerichtet ist. Die Mail-Adresse lautet redaktion.geldern@rheinische-post.de.

(zel)
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