Kleve

Wenn ich Bürgermeister von Kleve wär' . . . Ein Buchprojekt über Kleves höchstes Amt

Er hat eine erhöhte Lehne und zeichnet sich ansonsten durch das aus, was man wohl schlichte Eleganz der 1960er-Jahre nennt: Der Stuhl für den Bürgermeister der Stadt Kleve, auf den der Erste Bürger der Stadt saß, wenn er die Sitzungen des Rates leitet. Gekauft um 1960 gleich gegenüber dem Rathaus bei Möbel Rexing. "Um dem damaligen Bürgermeister gegenüber seinen Stadtdirektor und Dezernenten, für die ähnliche Stühle vorgesehen waren, Autorität zu verleihen, wurden die Füße um fünf Zentimeter erhöht", sagt Kleves Museumsdirektor a. D. Guido de Werd. Richard van de Loo saß darauf, Gert Brock, Karlo Thelosen und dann schon als hauptamtliche Bürgermeister Josef Joeken und Theo Brauer. Dann wurden das Möbel und das Rathaus ausrangiert. Von Matthias Grassmehr

Bedburg-Hau-Louisendorf

Trödel und Insektenhotels bei den Heimatpflegern

Der Verein für Heimatpflege veranstaltet einen Trödelmarkt in Louisendorf am Sonntag, 6. September, von 10.30 bis 18 Uhr rund um die Ehemaligen-Schule Louisendorf. Interessierte Käufer und Verkäufer sind eingeladen, Altes, Überflüssiges, Abgelegtes zu tauschen und nach Herzenslust zu feilschen. Dabei findet sicher auch das ein oder andere Sammlerstück wieder ein neues Zuhause. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, es gibt Kaffee und Kuchen und Leckeres vom Grill. mehr

Kleve

Hausfrauen Kleve: Das Programm im Monat September

der DHB Netzwerk Haushalt - Ortsverband Kleve gibt sein Programm für September 2015 wie folgt bekannt mit der Bitte um Veröffentlichung: Montag, 7. September, 10 Uhr, Verbraucherstammtisch im Kolpinghaus Kleve - offen für alle - offen für alle Fragen - Gäste willkommen. Donnerstag, 17.September, Busfahrt zum Kloster Kamp in Kamp-Lintfort mit Führung und der anschließenden Möglichkeit zum Kaffeetrinken. Abfahrt des Busses um 12.45 Uhr ab Finanzamt Kleve mit den üblichen Einstiegsmöglichkeiten. mehr

Kleve

Schützenjugend im Bezirk Kleve mit neuer Standarte

Der Bund der Sankt Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Bezirksverband Kleve hat sich eine neue Standarte angeschafft. Der Bezirksverband selber und auch die 23 ihm angeschlossenen Bruderschaften habe dies möglich gemacht, indem sie sich an der Finanzierung beteiligten. Die Bezirksjungschützenmeisterin Julia Erkens konnte die Standarte nun vorstellen. Die von der Firma Kössinger aus Regensburg hergestellte Standarte zeigt von der einen Seite das Verbandsemblem der Sankt Sebastianus Schützenjugend. Das Kreuz als zentrales Element in der Mitte verdeutlicht die christliche Ausrichtung des Jugendverbandes, die Schwingen in rot und grün stehen für das Fahnenschwenken, das Kreuz-Pfeil-Symbol steht für die enge Verbundenheit zum Erwachsenenverbandes dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und der goldene äußere Kreis symbolisiert die Gemeinschaft des Schützenverbandes. Mit dem Schutzpatron Sebastianus und den Sehenswürdigkeiten der sechs Städte und Gemeinden, in dem Schützenbruderschaften des Bezirksverbandes Kleve vertreten sind, ist die andere Seite verziert und symbolisiert die Verbundenheit der Schützenbruderschaften zu ihrer Heimat. So zeigt sie für die Gemeinde Kranenburg den Mühlenturm, für die Gemeinde Bedburg-Hau Schloss Moyland, für die Gemeinde Uedem die Alte Schlüterei, für die Stadt Goch das Steintor, für die Stadt Kalkar das historische Rathaus und für die Stadt Kleve die Schwanenburg. Als äußeres Zeichen wird sie bei Feierlichkeiten und Festumzügen den Schützenbruderschaften voran gehen. mehr

Kreis Kleve

Empfang für Kreishandwerksmeister Smets

Große Wertschätzung kann aus der Vielzahl der Gäste abgeleitet werden, die gestern der Einladung der Kreishandwerkerschaft zum 75. Geburtstag ihres Kreishandwerksmeisters folgten. Im Gocher "Haus des Handwerks" brachten Mirjam Hardenberg (Cello) und Petra Keßler (Querflöte) erst einmal ein wenig Bach zu Gehör, bevor die Redner viele freundliche und anerkennende Worte für den langjährigen Weggefährten fanden. Tenor: Smets ist einer, wie es viel mehr geben müsset: fachlich versiert, kollegial, ein liebenswerter Mensch. Auch mit 75 kann das Handwerk im Kreis noch lange nicht auf seinen Rat verzichten. mehr

Bedburg-Hau-Louisendorf

Dirk Frericks ist der 70. König des BSV Louisendorf

Jetzt war es wieder soweit. Das alljährliche Prinzen- und Königsschießen des Bürgerschützenvereins Louisendorf 1923 wurde bei sonnigem Wetter und zahlreichen Besuchern durchgeführt. Neben dem Schießen fand auch die Fahnenweihe der neuen Schützenfahnen statt, was für den Verein nochmal ein ganz besonderes Ereignis war. Schon am frühen Nachmittag fand das Prinzenschießen der Jungschützen statt. Hier konnte Nils Johann mit 74. Schuss den Kopf des Vogels ergattern, der rechte Flügel wurde erfolgreich vom amtierenden Prinzen Justin Mohn nach dem 97. mehr

Kleve

Schülerzeitung "Notenfrei" erneut ausgezeichnet

Fast schon ein gewohntes Bild: Auch beim 34. Wettbewerb für Schülerzeitungen der rheinischen Sparkassen mit zehn Tageszeitungen landete die Karl-Kisters-Realschule Kellen wieder auf dem Treppchen. Zwar konnten sie den Vorjahressieg im Hauptwettbewerb (Klassen 5 bis 12) nicht wiederholen, die Redakteure sowie ihre betreuenden Lehrerinnen Helga Diekhöfer und Sharmila Rücker sowie Sabrina Denneßen (Sparkasse Kleve) zeigten sich mit dem 2. Platz doch sehr zufrieden - was sicherlich auch am Preisgeld von 1500 Euro lag. Ein Preisgeld, das in die weitere Verbesserung der technischen Ausstattung der Redaktion investiert werden soll. mehr

Kommentar

Theaterdonner auf der Zielgeraden des Wahlkampfes

Der Wahlkampf geht auf die Zielgerade - bis jetzt hatten die Kandidaten vor allem Nettigkeiten ausgetauscht. Das ist mit der scharfen Kritik von Schwarz-Grün an den Wahlkampfversprechen von Sonja Northing vorbei. Die reagierte defensiv, ruderte in ihren Aussagen zurück. Mehr Bürgernähe, mehr Transparenz hatte sie gefordert, eine andere Kultur in der Verwaltung. Damit zeigte Northing Mängel in Bürgernähe und Transparenz auf. Doch als diese Kritik an den Verwaltungsmitarbeitern auch als solche verstanden und konkret formuliert wurde, fühlte sie sich "missverstanden". Sie stehe vor den Mitarbeitern, spreche ihnen ihr Vertrauen aus, sagt sie. So sei das alles nicht gemeint gewesen. Und ihre Stereotype "Wir müssen mit den Menschen reden", die für Viele viele "Runde Tische" suggerierte, wurde auch zurückgenommen. Es werde nur einen geben - mit der Kulturszene. Ach so. Es scheint, als habe Sonja Northing Polit-Sprech sehr schnell gelernt. Großen Theaterdonner gab's im Wahlkampf um die freie Kulturszene. Einige Kandidaten ließen sich zu kostspieligen Versprechen hinreißen. Northing will den Etat für die freie Szene mal eben verdoppeln. Hört sich gut an, und ist ja auch nicht viel Geld. 11 900 Euro zusätzlich im Jahr verspricht sie den rund ein Dutzend Kultur treibenden Einrichtungen aus Bedburg-Hau, Goch, Kleve. Geld, das sich in dem Klever Haushalt schon irgendwo auftreiben lasse. Wo, sagt sie nicht. Da bleibt sie lieber vage. Völlig abstrus angesichts der finanziellen Lage ist die Forderung ihres Gegenkandidaten Artur Leenders nach einem Kulturdezernenten. Der kostet ein Vielfaches von dem, was Northing der Freien Szene Gutes tun möchte. Und den braucht die Stadt auch nicht. mehr

Kreis Kleve

Mehr als 260 000 Menschen im Kreis dürfen zur Wahl

In wenigen Tagen haben 260 125 Bürger im Kreis Kleve die Möglichkeit, ihre Stimmen bei den Landrats- und Bürgermeisterwahlen abzugeben. Dies ergab eine aktuelle Abfrage des Kreises Kleve in den 16 Städten und Gemeinden im Kreisgebiet. Im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2014 (257 592) ist die Anzahl der Wahlberechtigten damit erneut leicht gestiegen. Übrigens sind auch die Bürger jener Orte, die jetzt keinen Bürgermeister wählen, zur Wahl aufgefordert, denn es geht auch um den Landrat. mehr

Fotos und Videos aus Kleve
Fußball

Bezirksligisten mit Chancen auf Punkte

Die zwei Vertreter aus dem Klever Land in der Fußball-Bezirksliga mussten zum Ende der Englischen Woche jeweils die erste Saisonniederlage einstecken. Die Mannschaft des Klever Trainers Umut Akpinar unterlag auf dem heimischen Kunstrasen der ambitionierten ELf von Fichte Lintfort mit 1:3. Kommentar Akpinar: "Einmal musste es ja passieren. Die Niederlage ist aber kein Beinbruch. Gegen Bracht greifen wir wieder an." Parallel dazu verließ auch die gut in die Saison gestartete SGE Bedburg-Hau ein erstes Mal in dieser Spielzeit als Verlierer den Platz. Gegner war mit dem SV Scherpenberg auch in diesem Fall eine für Bezirksliga-Verhältnisse überdurchschnittlich gut besetzte Mannschaft. Nicht weniger stark dürfte der nächste Gegner sein. Von Christoph Janssen und Sabrina Petersmehr