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Kleve
3. Mifgash-Festival wird noch größer

Kleve: 3. Mifgash-Festival wird noch größer
Die KLEFOR-Musiker Beate Walther, Farid Gheisary sowie Thomas Ruffmann, Ron Manheim, Marie-Helén und Marco van Heys vom Organisationsteam haben viel Arbeit in das Mifgash-Festival am 3. September gesteckt. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Mit einem bunten und musikalischen Programm lädt der Verein Haus der Begegnung - Beth HaMifgash am 3. September Jung und Alt auf den Meyerhof ein. Zum ersten Mal wird es auch einen Shuttle-Service geben. Der Beginn ist um 15 Uhr. Von Sabrina Peters

Die Ansicht hinter den Gebäuden auf dem Meyerhof lädt zum Träumen und Nachdenken ein. "Hier herrscht eine fast magische Atmosphäre mit einem wunderschönen Panorama und man hat einen wunderbaren Blick auf den anvisierten Standort des künftigen Mifgash-Hauses zwischen Schwanenburg und Stiftskirche auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge, wo heute eine Gedenkstätte ist", meint auch Ron Manheim, Vorsitzender des Vereines Haus der Begegnung - Beth HaMifgash. Diese Gegebenheiten hätten unter anderem den Ausschlag gegeben, das mittlerweile festinstallierte jährliche Mifgash-Festival auf dem parkähnlichen Gelände des Meyerhofes zu veranstalten. Am Samstag, 3. September, findet das Festival nun schon zum dritten Mal dort statt.

In diesem Jahr hat sich das Organisationsteam um Manheim, Thomas Ruffmann sowie dem Gastgeberpaar Marie-Helén und Marco van Heys allerdings gleich drei Änderungen einfallen lassen. Die erste betrifft gleich die Anfahrt zum Festival. "Wir bieten an dem Tag einen Shuttlebus von Kellen bis Materborn an", so Marie-Helén van Heys. Dieser biete neben der Anreisemöglichkeit auch bereits eine nette Unterhaltung auf dem Weg zum Meyerhof. "Ein kundiger Reiseleiter wird ebenso wie Musiker zur Einstimmung mit an Bord sein",verspricht van Heys. Den Fahrplan mit Uhrzeiten findet man auf den Tickets.

Eine weitere Neuheit ist die Anfangszeit des Festivals. "Wir beginnen in diesem Jahr bereits um 15 Uhr, was einfach familienfreundlicher ist", meint Thomas Ruffmann. Bis 18.30 Uhr können sich alle Kleinen über ein schönes, abenteuerreiches Kinderprogramm freuen, das unter anderem einen Fußballparcour und eine Schminkstätte beinhaltet. Große Gäste ab 17 Jahren können darüber hinaus an einem Fußballtennisturnier teilnehmen.

Dass möglichst jeder die Möglichkeit erhält, Zugang zum Festival zu bekommen, haben die Organisatoren für den 3. September die Eintrittspreise ebenfalls familienfreundlicher angepasst. "Im vergangenen Jahr haben wir ja den Kritikpunkt bekommen, dass wir gerade für Familien zu teuer waren. Diese Kritik haben wir angenommen und auch versucht im Positiven umzusetzen", sagt Ruffmann. Die Karten kosten im Vorverkauf nun 8 Euro und können an der zentralen Vorverkaufsstelle, der Buchhandlung Hintzen in Kleve, erworben werden. Menschen mit geringem Einkommen, unter anderem Schüler und Studenten, zahlen nur für 5 Euro Eintritt. An der Abendkasse können zudem noch Karten für 10 Euro erworben werden. Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt.

Neben einem großen Essensangebot mit Speisen aus aller Welt, die auf dem Gelände für wenig Geld verkostet werden können, wird es ab 19 Uhr auch wieder verschiedene musikalische Programmpunkte geben. "Begegnung und Musik werden bei uns schließlich groß geschrieben", erläutert Marie-Helén van Heys. So wird vor bis zu 500 erwarteten Gäste Nancy Viera ihre NRW-Tournee im Rahmen der Klangkosmos NRW-Konzerte auf dem Meyerhof an der Uedemer Straße 15 starten. "Sie ist eine der ganz Großen der kapverdischen Musik", sagt Marco van Heys. Das Klever Freundschaftsorchester KLEFOR bringt darüber hinaus musikalisch die Wünsche des Vereines Mifgash auf die Bühne. "Wir wollen, dass sich alle Kulturen und Religionen kennenlernen", so Manheim.

Quelle: RP
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