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Kleve/Düsseldorf
70 Einwendungen zur Ortsumgehung Kellen

Kleve/Düsseldorf. Der geplante Bau der Ortsumgehung Kellen - mit offiziellem Namen B 220n - stößt bei den Klevern offenbar auf großes Interesse. Wie die Klever Stadtverwaltung auf Anfrage mitteilte, sind bei ihr 49 Einwendungen oder Stellungnahmen zu dem Projekt eingegangen. Von Marc Cattelaens

21 Mal haben sich Bürger direkt an die Bezirksregierung in Düsseldorf gewandt, die das Verfahren durchführt, so dass dort jetzt insgesamt 70 Einwendungen oder Stellungnahmen vorliegen. Im Planfeststellungsverfahren lagen die Unterlagen öffentlich aus, Einwendungen waren bis 6. Juli möglich. Die Bezirksregierung hat alle 70 Stellungnahmen dem Antragsteller Straßen.NRW, weitergeleitet. Der Landesbetrieb ist nun aufgefordert, sich dazu zu äußern.

So geht das Verfahren laut Bezirksregierung weiter: Sobald der Behörde die Antworten von Straßen.NRW vorliegen und diese ausgewertet wurden, plant die Bezirksregierung einen Erörterungstermin, bei dem die Einwender ihre Bedenken persönlich vortragen. Danach geht es unter Einbeziehung der Ergebnisse n die weitere Prüfung und zuletzt zur Beschlussfassung.

Einen zeitlichen Horizont kann die Bezirksregierung noch nicht benennen. "Zunächst ist die Rückäußerung von Straßen NRW abzuwarten, und wenn die Erörterung terminiert ist, wird diese auf jeden Fall öffentlich bekannt gemacht", teilte eine Sprecherin der Behörde mit.

Die geplante B 220n führt bei Haus Schmithausen am östlichen Ortsrand von Kellen vorbei auf den Klever Ring. Sie soll den Ort vom Verkehr entlasten, der sich derzeit noch täglich in Form von zehntausenden Fahrzeugen über die B 220/Emmericher Straße schlängelt. Viele Kellener warten auf den Bau der Ortsumgehung seit Jahrzehnten sehnsüchtig.

Quelle: RP
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