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Kleve
9606 Klever pendeln täglich zur Arbeit

Kleve. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen sind bereit, für ihren Job immer weitere Wege zurückzulegen. Nach einer aktuellen Umfrage der Bausparkasse der Sparkassen (LBS) dürfte die Arbeitsstelle nach dem nächsten Umzug durchschnittlich 32 Kilometer von der Wohnung entfernt liegen.

Das sind noch einmal zwei Kilometer mehr als vor fünf Jahren. Die tatsächliche Entfernung betrug 2016 knapp 17 Kilometer. Dass Wohnen und Arbeiten durch neue Technik zusammenwachsen, scheint sich bisher zumindest nicht zu bewahrheiten. Laut amtlicher Statistik des Landes Nordrhein-Westfalen pendeln täglich 9606 Arbeitnehmer aus Kleve in eine andere Gemeinde. Die drei wichtigsten Ziele dabei sind das 7,6 Kilometer entfernte Bedburg-Hau (1752 Pendler), gefolgt von Goch (1264 Pendler / zwölf Kilometer) und Emmerich (1235 Pendler / zehn Kilometer). "Die Menschen in Kleve legen viel Wert auf die soziale Bindung in ihrer Gemeinde und sind bereit, dafür große Strecken zur Arbeit zu pendeln", sagt LBS-Gebietsleiter Ralf Kalveram. Ein weiterer Grund dürften die hohen Wohnkosten an vielen Orten mit hoher Arbeitsplatzdichte sein.

Quelle: RP
 
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