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Kleve
Ärger um den Etat des Museums Kurhaus

Kleve. Dass das Museum Kurhaus bereits zum Sommer seinen Jahresetat überzogen hat, stößt der Politik im Kulturausschuss auf. Die Ausstellungen "Govert Flinck" und "Joseph Beuys" schlugen mit ihren hohen Kosten dermaßen ins Kontor, dass Kurhaus-Direktor Prof. Harald Kunde eine überplanmäßige Ausgabe von 60.000 Euro beantragen musste. Von Matthias Grass

Zwar konnte der Museums-Chef zusätzliche Einnahmen durch die höheren Besucherzahlen, durch Zuschüsse vom Land und von der Kulturstiftung Mittel einwerben und wurde vom Freundeskreis unterstützt, so dass zusätzlich 135.000 in die Kasse flossen. Doch das reichte nicht, um die erhöhten Kosten über 200.000 Euro deckeln zu können. Es blieb besagter Fehlbetrag von 60.000 Euro. Im Ausschuss wurde betont, dass städtische Gelder für das Museum Kurhaus nicht zu Lasten anderer Kulturangebote in Kleve gehen.

Kleves Kämmerer Willibrord Haas wird jetzt mit Kunde verhandeln, wie die Kosten in dessen Haus in den Griff zu bekommen sind. Kunde wird den Museums-Etat und die Ausgaben für von seinen Kuratoren organisierte Ausstellungen künftig besser im Blick halten müssen. "Es gibt darüber noch keine Entscheidung und es wird darüber zu reden sein", sagte Haas im Kulturausschuss, der den Controllingbericht zur Kenntnis nahm.

Quelle: RP
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