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Kleve
Am Wochenende ist das "Esel Rock"-Festival in Wesel

Kleve. "Umsonst und Draußen" - das ist bereits seit acht Jahren das Motto des Festivals "Esel Rock", das am kommenden Wochenende in Wesel stattfindet. An Freitag, 27., und Samstag, 28. Mai treten im Heubergpark in der Innenstadt auf zwei Bühnen 19 Bands auf. Die Genres sind breit gefächert, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Das Festival wird von ehrenamtlichen Helfern organisiert, der kommerzielle Aspekt spielt keine Rolle. Jedes Jahr sind um die 100 Helfer im Einsatz. "Wir möchten den Leuten, und zwar allen, ein kulturelles Highlight bieten und nebenbei das ehrenamtliche Engagement bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fördern. Zudem liegt ein besonderer Fokus auf der Newcomerförderung in NRW", sagt Simon Bleckmann, Vorsitzender des Vereins "Esel Rock".

Im Vergleich zu den Vorjahren wird es in diesem Jahr eine kleine Änderung geben. "Wir werden am Freitag etwas später anfangen, Einlass ist hier um 17.30 Uhr. Dafür endet das Programm dann auch eine halbe Stunde später als sonst."

An beiden Tagen zusammen rechnen die Veranstalter mit etwa 10.000 bis 15.000 Besuchern. "Besonders den Freitag möchten wir in diesem Jahr den Besuchern ans Herz legen", so Bleckmann. Denn dann wird bereits einer der Headliner auftreten: Um 21.25 Uhr ist Ingo Pohlmann auf der Seebühne zu sehen. Der Künstler ist unter anderem durch seinen Hit "Wenn jetzt Sommer wär" deutschlandweit bekannt. Dazu kommt am Freitag der Co-Headliner Black Rust. Dahinter verbirgt sich eine sechsköpfige Band aus Ahlen. Samstag bringt als Co-Headliner der Amsterdamer Akustik-Musiker Tim Vantol eine Mischung aus Punkrock, Folkrock und Singer-Songwriter auf die Bühne. Hauptact ist die Essener Trancecore-Band "To the Rats and Wolves".

"Im Laufe des Jahres bewerben sich circa 2500 Bands bei uns", so Bleckmann. Dazu kommt der Gold-Esel- Wettbewerb: Der Gewinner sichert sich einen Auftritt beim Festival. In diesem Jahr schaffte das die Band "Und wieder Oktober".

Auch Bands direkt aus Wesel treten auf. Beispielsweise das Trio "Meine Zeit", das bereits 2015 zum Line-up gehörte. Die Alternative Pop/Rock-Band hat das Video zum Song "Aquamarin" veröffentlicht.

Auf der Festival-Homepage gibt es Tipps und Infos. Die Veranstalter empfehlen zum Beispiel, mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen. Vom Bahnhof aus ist man in fünf Minuten da. Unter 14-Jährige dürfen ohne erwachsene Begleitung nur bis 22 Uhr bleiben. Campen ist nicht erlaubt, und Essen, Trinken und Haustiere müssen zu Hause bleiben.

Einlass ist Freitag um 17.30 Uhr, Samstag um 12 Uhr.

(jule)
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