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Kleverland
Arbeitslosigkeit ist im Juli wie erwartet gestiegen

Kleverland. Im Kreis Kleve zählte die Agentur für Arbeit im Juli 10.535 Arbeitslose. Das ist ein Anstieg um 278 Personen oder 2,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dennoch liegt die Arbeitslosigkeit um 325 Personen oder 3,0 Prozent unter Vorjahresniveau. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 6,8 Prozent.

"Die Arbeitslosigkeit ist im Juli wie erwartet gestiegen. Das Ende des Schuljahres und der betrieblichen Ausbildungen vor Beginn der Sommerferien brachten jetzt die erwarteten Zuwächse bei den jüngeren Arbeitslosen. Nicht alle Jugendlichen konnten direkt von dem Ausbildungsbetrieb übernommen werden und haben sich zunächst bei uns arbeitslos gemeldet. Dieser saisontypische Effekt wird voraussichtlich auch im August noch auftreten. Unser Ziel ist es, diese aktuell qualifizierten jungen Fachkräfte schnell in Beschäftigung zu bringen", sagt Karl-Joseph Verbeet, der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Wesel. "Unternehmen sollten die Chance nutzen, junge, motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte für ihren Betrieb zu gewinnen, auch wenn die jungen Fachkräfte vielleicht noch nicht alle erforderlichen Erfahrungen mitbringen", appelliert Verbeet.

So hat sich die Arbeitslosigkeit in den einzelnen Kommunen im Juli dargestellt: In Bedburg-Hau gab es 244 Arbeitslose, sechs mehr als im Vormonat (+ 2,5 Prozent). In Goch verzeichnete die Agentur für Arbeit 1125 Arbeitslose, 34 mehr als im Juni (+ 3,1 Prozent). In Kalkar ging die Arbeitslosigkeit von 427 auf 418 Arbeitslose leicht zurück (- 2,1 Prozent). In Kleve waren im Juli 2456 Menschen arbeitslos, 15 Personen beziehungsweise 0,6 Prozentpunkte mehr als im Juni. In Kranenburg erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen um zehn auf 178 (+ 6 Prozent), und in Uedem waren im Juli 216 Menschen ohne Arbeit, 29 mehr als im Juni (+ 15,5 Prozent).

Die Arbeitgeber im Kreis Kleve meldeten im Juli 540 offene Stellen, das sind 17 Stellen mehr als im Vormonat und 67 Stellen weniger als im Vorjahr. Insgesamt sind derzeit 1871 Stellen zu besetzen, 119 oder 6,8 Prozent mehr als im Juni und 313 Stellen oder rund ein Fünftel mehr als im Juli 2015.

(cat)
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