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Kreis Kleve
Ausbildung in Kleve: Zehn neue Kirchenführer für den Kreis

Kreis Kleve. Die neuen Kirchenführer kommen aus dem gesamten Kreis Kleve und haben sich in den vergangenen Monaten mit zahlreichen Kirchen in der Region beschäftigt. Kirchengeschichten aus Keeken, Schenkenschanz, Bedburg-Hau, Kleve, Kellen, Kalkar, Hönnepel, Hanselaer, Emmerich und Hoch-Elten wurden dabei erforscht, erarbeitet und für neue Führungen modern zubereitet.

Propst Johannes Mecking, Pfarrer der Kirchengemeinde und Propstei St. Mariä Himmelfahrt, zeigte sich sehr erfreut und dankbar über den Ausbildungsgang. "Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen religiöse oder theologische Hintergründe nicht mehr kennen, ist eine Führung durch qualifizierte Kirchenführerinnen und Kirchenführer eine große Chance, Menschen die eigentliche Bedeutung und Sinnhaftigkeit kirchlicher Kunstwerke näher zu bringen", erklärte der Propst am Ende der Ausbildung.

"Nach der Ausbildung sehe ich nun Kirchen mit ganz neuen Augen", so die Vorsitzende des Arbeitskreises "Gästeführer Niederrhein", Birgit van den Boom, die die Kirchenführer-Grundausbildung in Kleve organisierte.

"So viel Neugierde und Freude an der Kirche, wie mir in den letzten Wochen von den neuen Kirchenführern entgegengebracht wurde, hatte ich nicht erwartet", freut sich auch der Sozial- und Kirchenpädagoge Heinz-Willi Kehren aus Münster, der die Ausbildung in Kleve leitete. In den vergangenen zwei Monaten haben sich die neuen Kirchenführer unter anderem intensiv mit der Thematik Baustilkunde, Liturgie, Raumgestaltung, Kirchenbau, Bilddidaktik/Bildbetrachtung, Symbole, Attribute & Zeichen, Farben und Zahlen, mit den Apokryphen, mit Kirchenbildern und vielem mehr beschäftigt. Besonders der gemeinsame Austausch untereinander wurde als spannend und für alle bereichernd empfunden.

Allen Teilnehmern hat die Ausbildung zudem viel Spaß bereitet, und sie freuen sich nun auf weitere Fortbildungen im Bereich Städteführung.

Auf die Frage, ob die Organisatorin nun eine Lieblingskirche hat, antwortete sie: "Nicht nur eine - sondern ganz viele. Jede Kirche hat etwas Außergewöhnliches und ist einen Besuch wert. Ganz besonders gut gefallen haben mir allerdings die Stiftskirche Maria Himmelfahrt in Kleve, die Neue St. Antonius Kirche in Hau und die St. Vitus-Kirche in Hoch Elten." Interessierte können sich an die Vorsitzende des Arbeitskreises "Gästeführer Niederrhein", Birgit van den Boom, Telefon 0151 12491148 oder per Mail birgit@vanden-boom.de wenden.

Quelle: RP
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