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Kalkar
Ausbildung und Studium gut vorbereiten

Kalkar: Ausbildung und Studium gut vorbereiten
Friseurin Patricia Richter und Fotografin Andrea Mörsen (vorne ) wollen, dass sich Bewerber wie diese junge Dame von ihrer besten Seite zeigen. Bürgermeisterin Britta Schulz und Bruno Ketteler (hinten) halten Veranstaltungsplakate. FOTO: Settnik
Kalkar. Stadt Kalkar, Wirtschaftsförderung und Schulen engagieren sich gemeinsam für einen Berufsinformationstag. Schüler ab Klasse neun sollen Erfahrungen von Praktikern nutzen. Foto-und Style-Service komplettieren das Angebot. Von Anja Settnik

Wer im kommenden Jahr mit der Schule fertig wird oder das Studium in greifbarer Nähe sieht, nutzt vielleicht die nahen Herbstferien, um die ersten Bewerbungen zu schreiben oder sich zumindest konkrete Gedanken zu machen. Dabei kann eine Veranstaltung helfen, die es so in Kalkar zuvor nicht gegeben hat: eine Berufs- und Studienbörse. Unter dem Titel "Top4theJob" laden Wirtschaftsförderung, Stadt Kalkar und die weiterführenden Schulen alle jungen Leute am 11. Oktober ins Schulzentrum ein.

Am Abend von 17.30 bis 19.30 Uhr werden Berufspraktiker und Vertreter von Hochschulen den angehenden Azubis und Studenten Lust auf die nahe Zukunft machen. "Unser Ziel ist es, eine praxisnahe Plattform für den Austausch von jungen Menschen mit Betrieben, Dienstleistern und Bildungseinrichtungen zu schaffen", erläutert Bürgermeisterin Britta Schulz. "Vielfach ist Schulabgängern gar nicht bewusst, wie vielfältig das Angebot vor Ort ist." Und was es sonst noch so in der Region gäbe.

36 Anbieter aus der Umgebung werden sich präsentieren und ihre Ausbildungs- oder Studieninhalte vorstellen. "Das Angebot reicht von "A" wie Altenpfleger bis "Z" wie Zollbeamter", erklärt Wirtschaftsförderer Bruno Ketteler. "Bereits mit der ersten Veranstaltung dieser Art in Kalkar können wir Informationen zu knapp 70 Ausbildungs- oder Studiengängen anbieten". Und für das kommende Jahr haben bereits weitere Unternehmen ihre Teilnahme zugesagt.

Damit der Plan schon im ersten Anlauf aufgeht, haben sich die Veranstalter für die Präsentation Hilfe bei Profis aus der Nachbarschaft geholt: "Von der Messe Kalkar im Wunderland bekommen wir Stellwände und weitere Ausstattung, so dass wir das Pädagogische Zentrum und den Nebenraum gut vorbereiten können", freut sich Bruno Ketteler. Seine Kollegin Andrea Wälbers, die Unterstützer von der Messe und aus dem Rathaus Kalkar sowie Lehrer von Gymnasium und Realschule sind ebenfalls mit im Boot. Wichtig ist auch die Hilfe von Aaron Moeselaken. Der Praktikant im Rathaus hat einen Flyer zur Berufsbörse gestaltet.

70 Berufe und Studiengänge - das ist eine Menge. Von Altenpfleger bis Zollbeamter gibt es da für beinahe jeden Geschmack etwas. Wie wär's mit der Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste? Wer möchte Mechatroniker werden, Tourismus-Kaufmann oder Tischler? Kennen die jungen Leute alle Studiengänge an der Hochschule Rhein-Waal? Wie wär's mit einer Banklehre oder einem Praktikum in der Gastronomie?

Andrea Wälbers kündigt für die jungen Gäste auch noch einen besonderen Service an: "Nach professionellem Styling durch Friseurmeisterin Patricia Richter können die Besucher gleich zum Bewerbungsfoto-Shooting zu Anita Mörsen vom gleichnamigen Kalkarer Fotostudio rübergehen. Dort wird es fachmännische Bewerbungsfotos zum Messepreis geben."

Eventuell auch im Paket mit dem Schminken und Frisieren nebenan. "Ein gutes Bewerbungsfoto spielt für den ersten Eindruck eine mitentscheidende Rolle. Erst, wenn das Bild des Bewerbers ansprechend ist, wird die Bewerbung intensiv gelesen. Das Bild des Bewerbers sollte zu dem Beruf passen, der angestrebt wird. Es ist ein Unterschied, ob man sich bei einer Bank oder für einen Handwerksberuf bewirbt. Da sollte man sich durch ein geeignetes Outfit schon ein wenig anpassen", sagt Anita Mörsen, die ihre Kunden immer entsprechend berät. Die fertigen Fotos können die jungen Leute gleich mitnehmen. Das Angebot richtet sich aber nicht nur an die Schülerinnen und Schüler der Klassen neun bis zwölf der Kalkarer Realschule und des Gymnasiums. "Auch interessierte Schüler aus den Nachbarkommunen sind willkommen", sagt Ketteler.

Quelle: RP
 
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