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Kleve
Ausschuss-Marathon in Kleve - drei Sitzungen an einem Tag

Kleve. In das neue Fassadenprogramm könnten eine Million Euro fließen. Mitarbeiter eines Stadtplanungsbüros berichten über Ideen für die Gestaltung der Plätze. Von Matthias Grass

Der Bewilligungsbescheid aus Düsseldorf liegt vor: Damit hat die Stadt 400.000 Euro im Säckel, um das neue Fassadenprogramm im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes für die City zu unterstützen. Rechnet man den nötigen Eigenanteil der Bauherren dazu, könnte bis 2018 - so lange läuft die Maßnahme - rund eine Million Euro in die Neugestaltung der Fassaden fließen. "Damit unterstützt die Stadt das Engagement privater Hauseigentümer, die ihre Fassaden und Hofflächen gestalten oder aufwerten wollen", sagt Kleves Kämmerer Willibrord Haas. Anträge können gestellt werden, sobald die Richtlinien verabschiedet sind. Vorgestellt werden die Richtlinien für dieses zukunftsträchtige Vorhaben, das die Innenstadt wieder ein Stück nicht nur optisch nach vorne bringen soll, in der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Kultur und Stadtgestaltung, des Bau- und Planungsausschusses und des Generationenbeirates der Stadt Kleve am Donnerstag, 26. November, 18 Uhr im blauen Salon der Stadthalle.

Der Donnerstag wird in Kleve zu einem Tag der Weichenstellung: Denn nicht nur das Fassadenprogramm wird in der gemeinsamen Tagung der drei Ausschüsse vorgeschlagen, in der gleichen Sitzung referieren die Planungsbüros über die Gestaltung der Plätze in Kleve, stellen ihre Ideen vor, wie es künftig dort aussehen soll. Und: Die Barrierefreiheit in der Stadt wird ebenfalls in der selben Sitzung Tag vorgestellt, denn auch für die behindertengerechte Stadt steht der Sachstandsbericht des planenden Büros auf der Tagesordnung. Zuvor im Schulausschuss - der startet um 16 Uhr ebenfalls im blauen Salon - geht es um nichts weniger als die Diskussion über die energetische Sanierung des Konrad-Adenauer-Gymnasiums oder dessen Neubau. Für die vier Themen in der gemeinsamen Sitzung ab 18 Uhr haben die Planungsbüros und die Politiker zwei Stunden Zeit für die Vorstellung, für mögliche Fragen und eine mögliche Diskussion über Schule und Plätze und Barrierefreiheit und Fassadenprogramme.

Um 20 Uhr geht's munter weiter im Ausschussmarathon der Stadt: Um 20 Uhr startet der Ausschuss für Kultur und Stadtentwicklung mit einer eigenen Sitzung. Wer dann noch aufnahmefähig ist, soll sich mit den möglichen Kürzungen im Kulturetat befassen und über einen Platz nachdenken, der vor der neuen Volksbank nach dem Sozialreformer Raiffeisen benannt werden soll. Bürger, die sich für Schule und Kultur interessieren und die anstehenden Tagesordnungspunkte verfolgen wollen, sollten sich auf einen langen Tag einstellen.

Quelle: RP
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