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Kleve
Ausstellung zu Fluchtschicksalen in der VHS

Kleve. Die Volkshochschule (VHS) Kleve zeigt vom 7. April bis 6. Mai eine Ausstellung, in deren Mittelpunkt zehn beispielhafte Schicksale von Menschen stehen, die in Deutschland Zuflucht gefunden haben. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 7. April, um 17 Uhr im VHS-Haus an der Hagschen Poort eröffnet.

Entstanden ist die Dokumentation aus der täglichen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IB West GmbH in Köln im Jugendmigrationsdienst und den Flüchtlingswohnheimen. Dort waren und sind sie stets neu mit den Schicksalen der Menschen konfrontiert, die bei uns Zuflucht suchen. Diese Menschen, ihre Motive, ihre Ängste, die oft abenteuerlichen und gefährlichen Fluchtwege und das Erleben von Zuflucht in Deutschland zeigt die Ausstellung. Interviews wurden geführt mit Flüchtlingen, die bereit waren, ihre Geschichte zu erzählen. Die beiden Kölner Künstler Gudrun Barenbrock und Sven Schmitz lassen die Berichte der Geflüchteten mit Hilfe von Fotografie und Video auf 36 Bildtafeln und an zwölf Ton- und Bildstationen auf eindrucksvolle Weise nacherlebbar werden.

Zur Eröffnung lädt die VHS alle Bürgerinnen und Bürger sowie die nun hier wohnenden Flüchtlinge ein. Einführende Worte sprechen die Klever Bürgermeisterin Sonja Northing sowie die Ausstellungsmacherin Mo Leyendeckers vom Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bundes und der Fotograf Sven Schmitz. Für den musikalischen Rahmen sorgen Mitglieder des Freundschaftsorchesters. Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, freitags nur bis 13 Uhr. Sondertermine für Gruppen sind möglich. Ausführliche Information bei der VHS Kleve, "http://www.vhs-kleve.de" , Telefon 02821 7231-18.

Quelle: RP
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