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Kleve-Donsbrüggen
Austauschstudent besuchte seine Familie in Donsbrüggen

Kleve-Donsbrüggen. Al Hovis ist überrascht: Er hatte die Stadt klein ("small", wie er sagt), beschaulich in Erinnerung. Und dass es hier eine "University" gibt, überraschte den Amerikaner aus Florida doch besonders. Dabei hat Hovis Kleve in ganz besonderer Erinnerung: lernte er doch, als er hier war, seine spätere Frau, Karen Hofacker, kennen.

Karen hatte vor 40 Jahren von ihrer Mutter den Wunsch mit auf den Weg bekommen, einen netten Freund mit nach Hause zu bringen. Ein Wunsch, den Karen gerne erfüllte. Nach über 40 Jahren sind die beiden jetzt wieder nach Deutschland gekommen. Angefangen hatte für Al Hovis alles mit einer Einladung des Klever Jugendwerkes an die Studenten des Eckerd Collage in St. Petersburg in Florida. Das war 1974. Vom 22 Juli bis 15. August sollte die Gruppe also '74 in Kleve sein und in diesen drei Wochen ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern.

Karl Jordan, Vorsitzender beim Klever Jugendwerk, fragte dafür bei Hans-Albert Fischer an, ob er denn einen der "Amis" aufnehmen könne. "Wir sagten natürlich zu", erinnert sich Fischer. Al lebte sich schnell in der junge Familie mit den beiden Kindern André und Nicole, die damals zwei und fünf Jahre alt waren, ein.

"Wir haben uns viel mit unserem Gast beschäftigt", erinnert sich Fischer an den Sommer 1974. Ob Tanz im Schweizerhaus, Polterabend in der Nachbarschaft oder Grillabende mit der ganzen Gruppe in der Niederung. "Sie haben deutsches Familienleben erlebt", sagt Fischer mit Blick auf das amerikanische Paar. Denn bald gesellte sich auch Karen hinzu, als neue Freundin.

Es entwickelte sich eine enge Freundschaft zwischen den Klevern und ihrem amerikanischen Gast, die Kinder waren in Florida, Fischers fuhren in die neue Welt. Und die Kinder von Al Hovis und seiner Frau Karen heißen Andrea und Nicole. Jetzt besuchte Hovis die Stadt und Fischers erneut - und war überrascht, welche Entwicklung die "small" Stadt bis heute gemacht hat.

(mgr)
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