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Kleve
Bagger macht Platz für Schulerweiterung

Kleve: Bagger macht Platz für Schulerweiterung
Der alte Bau der Hausmeisterwohnung, in dem zuletzt das Matenaar-Archiv war, ist dem Erdboden gleichgemacht. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Lutherschule und Christus-König-Schule wurden zur Schule "An den Linden" zusammengelegt. 2017 sollen beide Schule auf dem Terrain zwischen Lindenallee und Frankenstraße vereint sein. Stadt Kleve wird 4,6 Millionen Euro investieren. Von Matthias Grass

4,6 Millionen Euro wird die Stadt Kleve an der Lindenallee für den Erweiterungsbau der Grundschule "An den Linden" investieren. Damit geht der Ausbau der Schullandschaft in der Kreisstadt in die nächste Runde: In den vergangenen Tagen haben Bagger die ehemalige Hausmeisterwohnung der alten Christus-König-Schule an der Lindenallee abgerissen. In dem Bau aus den 1950er Jahren war bis bis zum Ausbau-Beschluss der Grundschule noch das Matenaar-Archiv untergebracht. Jetzt wird dort der lang ersehnte Erweiterungsbau für die Schule "An den Linden" hochgezogen. Denn noch sind die 82 Erstklässler dieses Jahrgangs an einer Schule mit zwei Standorten - dem der ehemaligen Lutherschule und dem der ehemaligen Christus-König-Schule. Mit dem Neubau, der im August 2017 bezogen werden soll, sind dann endlich alle vereint.

Parallel zur Lindenallee entsteht ein dreigeschossiges Gebäude, das vom Kalkarer Architekten Wilmsen für die Stadt Kleve entworfen wurde. Wilmsen hat auch die Y-Studentenwohnheime an der Flutstraße geplant.

In den beiden oberen Etagen des Schulneubaus werden jeweils zwei Klassen und ein Gruppenraum untergebracht. Das sind sechs Räume für die Schüler. Im Erdgeschoss des Neubaus werden künftig Verwaltung und Lehrerzimmer zu finden sein. Zwischen dem Christus-König-Altbau und dem Neubau kommt ein Treppenhaus mit Aufzug. Denn die Schule "An den Linden" wird zu den barrierefreien Schulen in Kleve gehören.

Der vor einigen Jahren auf dem Schulhof gebaute Mehrzweckraum im dunklen Klinker von Lemmens-Architekten wird künftig als Mehrzweckraum auch als Mensa genutzt. Die alte Mensa soll wieder dem schulischen Betrieb zugeführt werden, so Kleves Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer.

"Baubeginn soll Ende November, Anfang Dezember sein", sagt Rauer. Die anstehenden Gewerke werden in Kürze vergeben, so der Technische Beigeordnete. Bis dahin haben die Bagger den nötigen Raum für den Neubau vorbereitet. Schon jetzt ist vom alten Hausmeisterhaus nichts mehr zu sehen. Bis in den Keller hinein wurde der Altbau abgetragen.

Der Erweiterungsbau für die Grundschule "An den Linden" ist bereits seit Jahren im Gespräch. Schon 2013 erklärte An-den-Linden-Rektor Jens Wilmeroth, dass man sich für den sogenannten "Rhythmischen Ganztag" entschieden habe. Das wird auch so bleiben, bestätigte gestern Annette Wier, Leiterin des Fachbereichs Schule und Kultur. Kleve bietet so eine verlässliche Ganztags-Grundschule für die knapp 300 Schüler bieten, in der die Kinder zwischen 8 und 15 Uhr in "An den Linden" beschult werden. Damit sind die Kinder dieser Klever Grundschule an fünf Tagen der Woche ganztägig betreut, erklärt Annette Wier.

2013 wurden die traditionsreichen Grundschulen Luther-Schule und Christus-König-Schule zusammengelegt und bekamen den Namen, der sich nach dem Standort richtet, wo ab Sommer 2017 alle Schüler vereint sein sollen: dem Gelände der alten Christus-König-Schule zwischen der Frankenstraße und der Lindenallee. Denn dieser Standort hatte nicht nur das nötige Flächen-Potenzial für die Erweiterung - vor allem waren die Bauten in einem besseren Zustand als die der Lutherschule. Was mit dem alten Bau der Luther-Schule passiert, steht noch nicht fest.

Quelle: RP
 
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