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Kleve
Barbara Hendricks traf Stipendiaten

Kleve: Barbara Hendricks traf Stipendiaten
Barbara Hendricks (Mitte) und die Stipendiaten: Clara Guntlisbergen, Madlen Wehning, Cassidy Carson und Maximilian Sattler (v.l.). FOTO: mvo
Kleve. Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programmes entsendetBundesministerin Barbara Hendricks jährlich einen Schüler in die USA. Von Jens Helmus

Der Bundestagsbeschluss der Ehe für alle ist für Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auch ein persönlicher Erfolg gewesen: Nach der Abstimmung kündigte die Ministerin am Freitag an, ihre langjährige Partnerin noch in diesem Jahr heiraten zu wollen. Am Samstag stand für Hendricks gleich der nächste erfreuliche Termin an: In "Pias Bistro" in Kleve traf die Ministerin einige ihrer Stipendiaten, die im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) an einem Schüleraustausch mit den USA teilgenommen haben.

Neben Clara Guntlisbergen und Madlen Wehning, die die zehn Monate in den Vereinigten Staaten bereits hinter sich haben, nahm auch Cassidy Carson an dem Treffen teil. Die US-Amerikanerin hat die vergangenen zehn Monate bei der Gastfamilie Cleve in Wankum gelebt und wird in Kürze zurück in ihre Heimat Pennsylvania reisen. Lange möchte sie jedoch nicht auf das liebgewonnene Deutschland verzichten: "Nach der Schule möchte ich zurückkommen und in Berlin Bestatterin werden", sagt die 17-Jährige.

Zu den Gästen der Ministerin gehörte am Samstag auch der 16-jährige Maximilian Sattler, der im August als PPP-Stipendiat die Reise über den großen Teich wagen wird. Für das Stipendium hat Maximilian zunächst ein Auswahlverfahren durchlaufen. Barbara Hendricks wählte schließlich den geeignetsten Kandidaten aus. "Wir hatten auch in diesem Jahr wieder viele gute Bewerber aus der Region", sagt Hendricks, die sich am Ende für den sympathischen Bedburg-Hauer entschied.

Von Frankfurt aus wird Maximilian im August nach Chicago fliegen. In welchem Bundesstaat er die zehn Monate verbringen wird, erfährt er in Kürze. "Die Gastfamilie wird derzeit ausgewählt", freut sich der 16-Jährige, der sich beim Treffen mit der Ministerin Tipps von seinen Vorgängerinnen holte. Was die Erwartungen in der Schule betrifft, konnten seine Vorgängerinnen den Stipendiaten beruhigen: "Geschichte und Englisch fand ich persönlich nicht leicht, aber man braucht keine Sorge haben, dass die Lehrer einen schlecht bewerten", so Madeleine Wehning, die vor zwei Jahren in die USA reiste und in West Virginia lebte. Clara Guntlisbergen verbrachte ihre Zeit bei einer mormonischen Gastfamilie in St. George: "Viele haben mich vorher gefragt, ob ich keine Bedenken habe, bei einer mormonischen Familie zu leben", erinnert sich die Gocherin, die nach ihrer Rückkehr einige Vorurteile ausräumen konnte - ganz im Sinne des Austauschprogramms.

Quelle: RP
 
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