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Kreis Kleve
Bauern: Wir machen (weniger) Mief

Kreis Kleve. Landwirte aus dem Kreis Kleve werben für Verständnis, wenn es stinkt.

Gülle, auch als Wirtschaftsdünger bezeichnet, ist in der Landwirtschaft für das Wachstum von Pflanzen unverzichtbar. "Und ja, das Zeug stinkt! Uns übrigens auch. Können wir leider nicht ändern. Aber damit es weniger stinkt, verwenden wir moderne Technik", betonen die Bauern zum Start des zweiten Plakates der Öffentlichkeitskampagne des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) mit dem Titel "Wir machen Mief". Das Plakat wird an der Bundesstraße 67 zwischen Goch und Uedem zu sehen sein. Wie Josef Peters, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Kleve, mitteilt, unternehmen viele Bauern alles, um Geruchsbelästigungen zu verhindern. Denn Luftimmission bedeutet auch Nährstoffverlust. Wann immer möglich, würden die Bauern die Gülle durch Schleppschläuche oder wie auf dem Bild zu erkennen, direkt in den Boden einschlitzen. Dies geschieht in den meisten Fällen durch Lohnunternehmen, weil diese Technik sehr teuer ist.

Das sei nicht nur emissionsarm und effizient, sondern habe einen weiteren Vorteil: "Es riecht nicht so streng!", sagen die Klever Landwirte und verweisen auf die Internetseite www.die-rheinischen-bauern.de, auf der es viele Infos rund um Gülle gibt. Gülle ist eine Mischung der flüssigen und festen Ausscheidungen von Nutztieren. Die darin enthaltenen Nährstoffe macht sie für Landwirte zu einem wichtigen Düngemittel und Humuslieferant. Gülle hilft teuren Mineraldünger zu sparen und dient dem optimalen Pflanzenwachstum.

Die Bauern bitten daher um Verständnis, wenn's doch mal stinkt. Denn die Ausbringung von natürlichem Wirtschaftsdünger sei unbedingt notwendig, da ein erheblicher Teil des Nährstoffbedarfs der Kulturpflanzen dadurch abgedeckt und ein natürlicher Kreislauf geschlossen werde.

Infos gibt es auch unter www.die-rheinischen-bauern.de unter dem Stichpunkt "Wir machen Mief".

Quelle: RP
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