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Kreis Kleve
Bei "Jugend forscht" geht es um Licht und Pfannkuchen

Kreis Kleve. Drei Schüler am Berufskolleg des Kreises Kleve in Geldern stehen hinter einer höchst praktischen Entwicklung: Sie haben einen Pfannkuchenautomaten erfunden. Die Pfannkuchen werden darin ohne menschliches Zutun gebacken und sind gleich verzehrbereit. Die Maschine läuft computergesteuert und könnte zum Beispiel in Fußballstadien zum Einsatz gebracht werden.

Das Entwickler-Trio ist eines von 14 Teams von sechs verschiedenen Schulen aus dem Kreis Kleve, die in diesem Jahr beim niederrheinischen Regionalwettbewerb von "Jugend Forscht" im Rennen sind. Morgen Abend, am Dienstag, 16. Februar, präsentieren sie und ihre Mitbewerber ihre Ergebnisse der Jury im Seidenweberhaus in Krefeld. Insgesamt gibt es 204 Forschungsarbeiten von 413 Schülern, Auszubildenden und Studenten.

Abends wird in einer Feierstunde bekanntgegeben, wer es aus dem Regionalwettbewerb in die nächste Runde, in den Landeswettbewerb, geschafft hat.

Von der Gesamtschule Kleve sind dazu drei Teams angetreten: einmal Fachbereich Biologie, einmal Physik und einmal Technik. Vom Lise-Meitner-Gymnasium Geldern kommen zwei Teams mit jeweils einer Arbeit in Chemie und Physik. Das Berufskolleg ist mit zwei Arbeiten vertreten, neben dem Bereich Technik geht es beim zweiten Projekt um Chemie. Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Kleve schickt eine Arbeit in Chemie ins Rennen.

Die Städtische Realschule in Kalkar hat die Nase bei der Zahl der Einreichungen vorn: Von da kommen sechs Forschungsprojekte, viermal aus dem Bereich Arbeitswelt, einmal zu Chemie und einmal zu Technik. Eines der Teams, bestehend aus zwei Schülern, hat sich Gedanken über die Beleuchtung von Bushaltestellen in der Dämmerung gemacht. Ausgehend von der Beobachtung, dass Busfahrer wartende Kinder an der Haltestelle häufig erst spät sehen, haben die beiden eine "Moonlight Station" entwickelt, an der Wartende über einen Taster Licht aktivieren können. Die Stromversorgung dafür soll über eine Solarzelle und Akkus erfolgen.

Die bevorzugten Forschungsgebiete der Teilnehmer sind in diesem Jahr wieder Biologie (53 Projekte) und Chemie (45 Projekte). Insgesamt gibt es die Fachbereiche Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathe/Informatik, Physik und Technik.

Alle eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden in zwei Altersklassen eingeteilt: Jugendliche ab der vierten Klasse bis unter 15 Jahre treten bei "Schüler experimentieren" an. Die Älteren bis 21 Jahre starten in der Kategorie "Jugend forscht". Für jedes Fachgebiet gibt es eine Jury mit Experten aus Unternehmen, Hochschulen und Schulen. Die Erstplatzierten in den Altersklassen und in den Fachbereichen starten dann in der nächsten Wettbewerbsrunde auf Landesebene. Dann besteht die Konkurrenz aus den Siegern der elf nordrhein-westfälischen Regionalwettbewerbe.

Von 14 bis 16.30 Uhr sind die Wettbewerbsbeiträge morgen für jedermann zu besichtigen, und zwar im Seidenweberhaus und im Foyer des Stadttheaters, Theaterplatz 1 beziehungsweise Theaterplatz 3 in Krefeld. Ausgerichtet wird der Regionalwettbewerb von der "Unternehmerschaft Niederrhein".

Quelle: RP
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