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Kleve
Ben Dinklage (FDP)

Kleve. Zwar wohnt er derzeit in Kleve, aber eigentlich ist Ben Dinklage Gelderner. Dort hat er 2015 sein Abitur gemacht - nach acht Jahren. Als die Eltern wegzogen, blieb er am Niederrhein, dann aber doch lieber in der Kreisstadt. Der heute 20-Jährige studiert in Duisburg Betriebswirtschaftslehre und hat bei Praktika schon Einblick ins Arbeitsleben bekommen. Im Wahlkampf sieht er noch aus anderer Perspektive auf wichtige Berufsfelder: Als Kandidat für den Wahlkreis Kleve-Süd führte er bereits ein Info-Gespräch mit dem Kalkarer Vorsitzenden des Dehoga-Kreisverbands, Han Groot-Obbink, und besuchte Gartenbauunternehmen.

"Durch Vermittlung der Kreishandwerkerschaft will ich mich auch noch intensiv mit den Problemen des Mittelstands befassen", kündigt er an. Dass das Handwerk unter zu wenig Lehrstellenbewerbern leidet und zugleich sehr viele junge Leute das Abitur anstreben, hat ihn zu der Erkenntnis gebracht, dass im Bildungssektor einiges nicht stimmt. "Ein guter Realschulabschluss sollte stärker anerkannt werden und die Jugendlichen motivieren, sich für eine Ausbildung zu interessieren. Andererseits darf das Abitur nicht verwässert werden. Ob G 8 oder G 9 - darüber sollten Eltern und direkt Betroffene frei entscheiden dürfen, denn es gibt für beide Zweige gute Argumente, und nicht alle Schüler lernen gleich.

" Dass Menschen unterschiedliche Vorstellungen habe, brachte ihn früh zur Kommunalpolitik. 2012 gründete Dinklage die Jungen Liberalen im Kreis, seit 2013 mischt er in der FDP mit. Generationenverantwortung, Digitalisierung, Wirtschaft, Bus und Bahn sind für ihn wichtige Themen.

(nik)
 
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