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Kleve
Beuys kommt nach Hause

Kleve: Beuys kommt nach Hause
"Büdericher Ehrenmal" von Joseph Bueys im Museum Kurhaus Kleve. FOTO: dpa, rwe ink
Kleve. Seine Heimat am Niederrhein hat Joseph Beuys tief geprägt. In Kleve ist sein früheres Atelier restauriert worden. Nun kehren einige der dort konzipierten Schlüsselwerke an ihren Ursprungsort zurück.

30 Jahre nach dem Tod des Ausnahmekünstlers Joseph Beuys (1921-1986) kehren einige seiner Schlüsselwerke an ihren Entstehungsort zurück. Rund um das ehemalige Atelier von Beuys im Museum Kurhaus Kleve werden von Sonntag an in der Ausstellung "Werklinien" mehrere Werkgruppen gezeigt, die dort ihren Ursprung genommen haben.

Höhepunkt ist das monumentale Büdericher Ehrenmal aus zwei Eichentoren und einem Eichenkreuz, das erstmals seit seiner Entstehung wieder im Kurhaus zu sehen ist. Berühmt sind Fotos von Beuys aus dem Jahr 1959, auf denen er das Ehrenmal in seinen Atelierräumen präsentiert. Normalerweise ist das Mahnmal fest in einem Turm in der Gemeinde Meerbusch-Büderich installiert. Weil es gereinigt werden musste, kann es nun bis 4. September im Kurhaus Kleve - mitsamt früheren Atelier-Fotos und Entstehungsskizzen - präsentiert werden. Außerdem ist dort auch Beuys' berühmte "Straßenbahnhaltestelle" zu sehen, die 1976 sein Beitrag zur Biennale in Venedig war.  

Die Werkräume im einstigen Friedrich-Wilhelm-Bad hatte Beuys von 1957 bis 1964 angemietet. Nach einer tiefen Krise machte er in seiner Zeit am Niederrhein einen künstlerischen Umbruch durch.

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