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Kalkar
Bilder und Skulpturen von Alfred Sabisch in Kalkar

Kalkar. Der Taubenturm in Kalkar ist am Wochenende für Kunstinteressierte geöffnet. Gezeigt werden dort am Samstag und Sonntag, 26. und 27. November, jeweils von 11 bis 17 Uhr, Bilder und Skulpturen von Alfred Sabisch.

Sabisch, 1905 in Deuben geboren, war Schüler der grafischen Akademie und der Bildhauerklasse der Werkkunstschule Leipzig. Bevor er 1937 nach Kalkar ins Haus Neuhaus zog, hatte er mehrere Ausstellungen mit Tierplastiken, Porträts und Akten in Deutschland sowie Studien in Italien, Dänemark, Belgien und Frankreich. In Kalkar bezog er ein Atelier im Taubenturm und hatte Kontakte zu Heinrich Nauen.

Nach der Rückkehr aus Krieg und Gefangenschaft machte Sabisch in Kalkar weiter. Er gründete 1945 die Krefelder Künstlergruppe 45, war Mitglied im Niederrheinischen Künstlerbund und in der Rheinischen Sezession. Fortan hatte er Kontakte zu Hermann Teuber und Werner Haftmann und stellte regelmäßig in Kleve aus beziehungsweise arbeitete seit 1951 an zahlreichen öffentlichen Aufträgen. Zu seinen Werken gehören unter anderem das Kreishausrelief Kleve, der Schwanenbrunnen Kleve, die Figuren am Duisburger Stadthaus, das Relief am Uedemer Rathaus, Taufbecken und Kruzifix in Wissel, das Rathauswappen Kleve, das Wappen der Rheinbrücke Emmerich, die Taufkapelle St. Magdalenen Goch, der Altartisch St. Nicolai und die Nikolaus-Figur in Kalkar.

1969 dann das erste Problem mit dem Augenlicht, 1996 verstarb er nach einem Leiden an Herz und Nieren.

(jul)
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