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Kleve
"Blackbox" zu Mataré-Krieger wandert zur Hochschule

Kleve. Die Blackbox, eine Gemeinschaftsarbeit von Ursula Meissner und Max Knippert wandert weiter auf den Spuren des Toten Kriegers von Ewald Mataré durch Kleve. Den ersten Standort hatte sie am ursprünglichen Standort, der noch heute den Namen trägt: "Am Ehrenmal".

Danach standen sich Blackbox und der Tote Krieger einige Monate unmittelbar, an der Stiftskirche, gegenüber. Kommende Woche wird die Blackbox auf dem Campus der Hochschule aufgebaut und steht nur wenige Meter von dem Ort entfernt, an dem die abgeschlagenen Fragmente der 5,5 Tonnen schweren Figur aus Basalt durch die nazionalsozialistische Stadtverwaltung 1938 verscharrt wurden. 40 Jahren nach dem zufälligen Wiederauffinden der monumentalen Figur 1977 hat sich die alte Hafenanlage zu einer international ausgerichteten Hochschule entwickelt. Hier beendet die Box, die auf der einen seite an das Krieger-Denkmal und seine Geschichte erinnert und auf der anderen Seite mit Meissner beeindruckenden Kriegsfotos immer noch von Tod und Zerstörung kündet, ihre Reise nach einem Jahr und schließt damit den Kreis eines Stückes Klever Stadtgeschichte.

Über die von der Blackbox angestoßenen Themen soll es auf dem Campus Kleve ein öffentliches Publikumsgespräch geben, so die beiden Künstler.

Quelle: RP
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