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Kalkar-Neulouisendorf
Bürger aus Neulouisendorf für eine Fahrbahnverengung

Kalkar-Neulouisendorf. In der Ortschaft Neulouisendorf hat sich ein Bürgerverein gebildet. Anlass war der 118. Geburtstag der kleinen Kirche im Dorf. Der Vorsitzende Dietrich Sievert hat der Kalkarer Bürgermeisterin Britta Schulz zur Kenntnis die Vereinssatzung zugeschickt. Und auch gleich ein Anliegen, mit dem sich seiner Meinung nach der neu gegründete Ausschuss für Bürgerbeteiligung beschäftigen sollte.

Das Thema ist die gewünschte innerörtliche Fahrbahnverengung. Kürzlich habe ein Vertreter des Forum gesagt, "die Neulouisendorfer sind sich nicht einig" (ähnlich drückte dies Kalkars Ex-Bürgermeister Gerhard Fonck schon vor Jahren aus) - aber wo gebe es schon völlige Einigkeit? "Es geht doch nur um geordnete, faire Mehrheitsbildung."

Laut Sievert habe die Gründung des Forums für einen lokalpolitischen Neuanfang unter dem Leitstern: "Wir nehmen die Bürger mit" gestanden. Der Neulouisendorfer fragt: Ließe sich daraus nicht so etwas ableiten wie eine stadtteilbezogene, schriftliche Einwohnerbefragung, natürlich zu vorher gut vorbereiteten Varianten der Fahrbahngestaltung in der Ortsmitte Neulouisendorf?"

Dieses rein lokalpolitische Thema wäre bei dem neuen Ausschuss sehr gut angesiedelt. Vorsitzende Sievert meint, der Aufwand für Erstellung und Unterhalt von dauerhaften Fahrbahnverengungen hielte sich in Grenzen, selbst Eigenleistungen seien von den Antragstellern angeboten worden. "Entsprechend unseren Vereinszielen würden wir uns sehr gern daran beteiligen", erklärt Dietrich Sievert.

Quelle: RP
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