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Kleve
Bürgermonitor: Spoykanal wird immer dreckiger

Kleve. Am 17. Mai hatte die Rheinische Post über die Situation der Nachwuchsleichtathleten des VfL Merkur Kleve berichtet. Die Gruppe wird von Rainer Lippe (51), seiner Frau Heike und Sohn Justin betreut. Es sind 63 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. Von Peter Janssen

Im Winter besitzen sie denkbar schlechte Bedingungen fürs Training. Beim VfL gibt's nur eine marode Halle, in der etliche Gefahren auf die Athleten warten.

In der Freiluftsaison bietet die Merkur-Anlage an der Flutstraße ebenfalls keine guten Voraussetzungen für ein gutes Training. Die Rundbahn ist zu kurz, die Anlagen für Weitsprung in der Regel sanierungsbedürftig und im Fosbury-Flop kann sich ebenfalls niemand verbessern, weil es keine Hochsprungmatte gibt.

Darum sind die Springer und Sprinter für jeden Termin dankbar, an dem sie im Gustav-Hoffmann-Stadion trainieren können. Zunächst waren die Sportler und Rainer Lippe niedergeschlagen, als sie die Aufstellung sahen, an welchen Tagen das traditionsreiche Oval genutzt werden darf. Die Liste war übersichtlich. Für neun Einheiten durfte der VfL das Stadion in der gesamten Freiluftsaison nutzen.

Wie flexibel die Stadt Kleve ist, zeigte eine Antwort aus dem Rathaus, nachdem der Text in der RP stand. Die zuständigen Stellen in der Verwaltung hatten den Belegungsplan nochmals genau überarbeitet und dem Verein eine neue Übersicht zukommen lassen: "Wir sind zu dem Entschluss gekommen, Ihnen weiter Nutzungszeiten zur Verfügung zu stellen. Den aktuellen Belegungsplan habe ich als Anlage beigefügt" - so die Antwort aus dem Rathaus.

Quelle: RP
 
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