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Kreis Kleve
CDU besucht den Hafen Emmerich

Kreis Kleve. Auf Einladung des Geschäftsführers der Port Emmerich Infrastruktur- und Immobilien Gesellschaft, Udo Jessner, war die CDU-Kreistagsfraktion nun gemeinsam mit Landrat Wolfgang Spreen und dem Bürgermeister der Stadt Emmerich, Johannes Diks, zu Gast beim Rhein-Waal-Terminal in Emmerich.

Die CDU-Vertreter besichtigten den Betrieb des Hafens Emmerich, wo Udo Jessner über aktuelle Entwicklungen informierte. Emmerich sei ein von mittelständischen Unternehmen aus (Chemie-) Industrie und Gewerbe geprägter und stetig wachsender Wirtschaftsstandort und Knotenpunkt. "Der Rhein-Waal-Terminal Emmerich hat eine beeindruckende Entwicklung genommen: Wurden im Emmericher Hafen 1995 noch etwas mehr als 20 000 TEU über die Wasserkante umgeschlagen, lag dieser Jahreswert 2014 schon bei 115 583 TEU", so Udo Jessner. Die Vergleichsgröße sei stets in TEU angegeben, das stehe für Twenty-foot Equivalent Unit, also 20-Fuß-Vergleichsgröße, einem halben Großcontainer entsprechend. Udo Jessner und Johannes Diks waren sich einig: Der Hafen spiele eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft des Niederrheins, des Westmünsterlands und der östlichen Niederlande.

Die Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Ulrike Ulrich, wertete als gutes Zeichen, dass der Rhein-Waal-Terminal nun im Entwurf des Landesentwicklungsplans als landesbedeutsam eingestuft wird. Hierfür hatten sich alle regionalen politischen Akteure gemeinsam eingesetzt.

Auch Wolfgang Spreen bekräftigte: "Der Hafen Emmerich ist eine Erfolgsgeschichte und neben dem Flughafen Weeze das wichtigste Infrastrukturprojekt unseres Kreises Kleve. Er birgt enormes Potenzial, entwickelt sich rasant und platzt jetzt schon aus allen Nähten." Um mit Blick auf die zu erwartenden Arbeitsplätze neue Kapazitäten zu schaffen, benötige der Hafen Emmerich mehr Platz für gewerbliche Ansiedlungen. Bei einer Rundfahrt wurden abschließend mögliche Erweiterungsflächen besichtigt.

Alle Gesprächspartner werden sich auch zukünftig für den Hafen Emmerich und weitere Entwicklungsmöglichkeiten einsetzen.

Quelle: RP
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