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Kranenburg
CDU Kranenburg ist für "Bürgerwindpark"

Kranenburg. Projekt "Windkraft im Reichswald" wird unterstützt / Einlagen sollen etwa 6 Prozent Gewinn bringen Von Peter Janssen

Bevor das Thema "Windpark im Reichswald" weiter Fahrt aufnimmt (siehe Seite 1), hat auch die CDU-Mehrheitsfraktion im Rat Kranenburg ihre Meinung überarbeitet. Gestern stellte CDU-Fraktionschef Joachim Janßen die Position seiner Partei zu dem Thema vor, die zuvor auf einer CDU-Versammlung abgestimmt worden war. 30 Mitglieder hatten sich einstimmig dafür ausgesprochen, das Thema "Windpark im Reichswald" weiter positiv zu begleiten.

Christian Kersten, CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzender, erklärte gestern, man habe Angst davor, dass an etlichen Stellen im Gemeindegebiet demnächst einzelne Windkraftanlagen aufgestellt würden. "Das könnte nämlich dann passieren, wenn wir keine Konzentrationszone ausweisen. Tun wir das aber, wäre damit eine Aufstellung von Windkrafträdern im restlichen Gemeindegebiet nicht mehr möglich", sagt Kersten. Daher, so das Ratsmitglied, spreche sich die CDU dafür aus, das Verfahren für die Ausweisung einer Konzentrationszone am Kartenspielerweg zu starten.

Joachim Janßen machte klar, dass die CDU-Fraktion einem Projekt "Bürgerwindpark Reichswald" positiv gegenüberstehe. Der CDU-Politiker, dessen Fraktion die absolute Mehrheit im Rat besitzt und somit dieses Vorhaben ohne größere Probleme auch alleine weiter unterstützen könnte, geht nicht davon aus, dass das Thema Windenergie eines wird, das den nächsten Kommunalwahlkampf bestimmen wird. In einem Brief der CDU an Bürgermeister Günter Steins, der gestern veröffentlicht wurde, stellen die Christdemokraten einige Fragen, was die aktuelle Situation zu dem geplanten Vorhaben "Windpark im Reichswald" betrifft.

So will man unter anderem wissen, wie die Verwaltung die Realisierungschance für die Ausweisung einer Vorrangzone im Reichswald beurteilt, und in welchen Verfahrensschritten und Zeiträumen diese Errichtung erfolgen soll. Auch die Frage, welche eventuellen Vorteile die Bürger der Gemeinde von der Errichtung des Windparks hätten, will die Fraktion von Steins beantwortet haben. Denn die CDU hat den Plan, die Bürger an dem Windpark zu beteiligen. "Etwa durch Einlagen, die durchschnittlich sechs Prozent Gewinn abwerfen würden", sagt Janßen, der betont: "Für uns ist es wichtig, die Bürger bei den Planungen einzubinden. Aber auch die gesamte Gemeinde würde von einem Windpark profitieren."

Quelle: RP
 
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