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Kleve
CDU Rindern informierte sich über Wasserversorgung

Kleve. Die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Rindern-Keeken-Donsbrüggen haben an einer Besichtigung des Klever Wasserwerkes im Reichswald teilgenommen.

Unter fachkundiger Führung durch den technischen Leiter des Wasserwerkes Dipl.-Ing. Arnold Lamers erhielten die Teilnehmer einen Überblick über die technischen Voraussetzungen einer funktionierenden Wasserversorgung auf höchstem Niveau. Dies drückt sich nach Aussage von Lamers durch Bestnoten für das Klever Leitungswasser aus. Im Rahmen eines Vergleichstests in der Sendung "Quintessenz" vom WDR2, in dem Klever Trinkwasser gegen zwei Mineralwässer aus der Flasche antrat, haben 400 Klever Bürger bei einer Blindverkostung 40 Prozent tatsächlich das Klever Leitungswasser als bestes bewertet.

Arnold Lamers erläuterte weiter den Umfang der Wasserversorgung für die Stadt Kleve und die Gemeinden Bedburg-Hau, Kranenburg, Uedem und Weeze sowie die Ortsteile Nierswalde und Hülm der Stadt Goch für 95.000 Einwohner. Das Wasserleitungsnetz hat eine Länge von 944 Kilometern und mit über 27.132 Haushaltsanschlüsse werden die Bürger mit frischem Wasser versorgt. Ein Blick durch die Scheibe in den Horizontalbrunnen vervollständigte die technischen Erläuterungen des Bereichsleiters.

Der langjährige Vorsitzende des Aufsichtsrates der Klever Versorgungsbetriebe Hans-Albert Fischer gab im Anschluss an die Führung einen Überblick über die Historie der Wasserversorgung in Kleve. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein wurde die Bevölkerung mit Trink- und Brauchwasser aus Brunnen oder offenen Wasserläufen versorgt. Erst der Badearzt Arntz machte Anfang der 1870-er Jahre auf den Missstand einer fehlenden öffentlichen Wasserversorgung aufmerksam.

Der Ratsbeschluss über die Wasserversorgung in städtischer Eigenregie wurde im Juli 1976 gefasst und ab etwa 1878 wurde nach dem Bau von Brunnen, einem Hochbehälter am Klever Berg und Leitungen in der Held-, Gruft und Tiergartenstraße die ersten Häuser mit Wasser versorgt - auch das bestehende Bad Hotel. Zunächst wurden täglich 760 cbm und ab 1880 schon 2.400 cbm Wasser gefördert. Die Entwicklung ging rasant voran - heute werden durch die Brunnen im Reichwald mehr als 5 Millionen cbm jährlich gefördert. Der Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Jürgen Schweers bedankte sich zum Abschluss für die informativen Einblicke in die Wasserversorgung der Stadtwerke.

Quelle: RP
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