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Kleve
Dalli Dalli für Dalí

Kleve: Dalli Dalli für Dalí
FOTO: PAN
Kleve. Die Ausstellung mit 600 Werken des Surrealisten neigt sich dem Ende entgegen. Das PAN-Kunstforum ist mit der Besucher-Resonanz zufrieden. Als nächstes steht die Kunstmesse "ar'tpu:l" an. Von Markus Balser

Wer jetzt noch "Dalí am Niederrhein" sehen möchte, muss sich sputen. Die Ausstellung mit mehr als 600 Werken des surrealistischen Künstlers im PAN Kunstforum neigt sich ihrem Ende entgegen. Sie wird noch eine Woche, bis zum 3. September, präsentiert.

Mit der Resonanz der im März eröffneten Sonderschau ist der PAN-Verein zufrieden. Die 7000-Besucher-Marke wird wohl noch geknackt werden. "Die Besucherzahlen freuen uns sehr. Viele Gäste haben sich ein Tagesticket gekauft, unterbrechen ihren Ausstellungsbesuch für einen Stadtbummel oder ein Mittagessen und kommen dann wieder zurück, um sich die Werke weiter in Ruhe anschauen zu können", sagt Reimund Sluyterman, Vorsitzender des PAN-Vereins. Weil viele Besucher von außerhalb kämen, hätte so auch die Stadt Emmerich von der Ausstellung profitiert. Besonders zog das Publikumsinteresse an den Wochenenden an und vor allem immer dann, wenn Führungen geboten wurden. Zwei davon mit Kuratorin Christiane van Haaren gibt es noch. Und zwar am morgigen Sonntag, 27. August, sowie am Sonntag, 3. September, jeweils ab 14 Uhr (für die Führung wird ein Betrag von zwei Euro plus Eintritt erhoben).

Obgleich der Wunsch an das PAN herangetreten wurde, die Ausstellung noch einmal zu verlängern, wird Kunstsammler Michael Imhof die Werke, die er dem Emmericher Museum zur Verfügung stellte, schon bald wieder einpacken, denn das nächste Großereignis steht an: die "art'pu:l". Die dreitägige Kunstmesse, die vom 22. bis zum 24. September läuft, will den Besuchern aktuelle, junge und inspirierende Kunst bieten.

Hinter der Messe steckt die Kunstfirma "a2b", ein Zusammenschluss von fünf bildenden Künstlern aus dem Raum Köln, die ihren Kollegen eine Präsentationsplattform bieten wollen, die sie so normalerweise nicht finden. Bei der "art'pu:l" bewerben sich die Künstler vor einer Jury und können dann, wenn sie grünes Licht bekommen, gegen eine Gebühr, die in etwa nur ein Zehntel dessen beträgt, was üblicherweise gezahlt wird, ihre Werke zeigen und zum Verkauf anbieten.

Auch in diesem Jahr wird bei der "art'pu:l" ein Preis verliehen. 2016 hatte ihn die Klever Malerin Anne Thoss erhalten. Im Herbst halten dann wieder Plakate Einzug an der Agnetenstraße. Am 14. Oktober beginnt eine Ausstellung mit Werken des Plakatkünstlers Erhard Grüttner anlässlich seines 80. Geburtstages, zu sehen bis Februar 2018.

Quelle: RP
 
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