| 00.00 Uhr

Kleve
Das "Comeback" von Theo Brauer - bei der Voba

Kleve. Ein Jahr lang hat er sein Leben als Pensionär genossen, war "nur" Privatier mit selbstauferlegter Abwesenheit in der Öffentlichkeit, aber jetzt ist er wieder da: Theo Brauer, von 2004 bis 2015 Bürgermeister der Stadt Kleve, feiert sein "Comeback" im öffentlichen Leben. Von Jürgen Loosen

Er hat eine erste Aufgabe nach dem Abschied am 20. Oktober 2015 übernommen. Brauer hat mit der Volksbank Kleverland "einen unbefristeten Beratervertrag in einem geringen Umfang" abgeschlossen mit einer (geschätzt) monatlichen Arbeitszeit von zehn Stunden. "Ich bin angedockt in der Marketingabteilung, werde projektbezogene Arbeit und Beratung leisten. Ich habe das Team schon kennen gelernt und fühle mich da sehr wohl, bin aber jetzt erst einmal in der Zeit des Einfindens", sagte Brauer gestern im Gespräch mit unserer Redaktion.

Das Engagement Brauers ist eine Idee von Volksbank-Vorstandschef Frank Ruffing: "Er hat mich gebeten, über eine Mitarbeit nachzudenken und weil ich gerade den Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit als sehr reizvolle Tätigkeit ansehe, und das auch meine Leidenschaft trifft, habe ich zugesagt und freue mich auf die Aufgabe", sagt Brauer, der "bei individuellen Fragen Rat geben und Strukturen optimieren helfen möchte". Seinen ersten öffentlichen Einsatz hat er schon hinter sich: Bei den SAM-Spartagen der Volksbank hat er die teilnehmenden 300 Kinder für die Voba begrüßt und begleitet - und sich mit ihnen auch fotografieren lassen.

Dass er in seiner Amtszeit als Bürgermeister geborenes Mitglied in vielen Gremien der Sparkasse Kleve (heute: Rhein-Maas) war, habe mit der neuen Tätigkeit als Privatmann nichts zu tun und sei auch mehr als ein Jahr her.

Was immer noch gilt: Sein Versprechen zum Abschied, sich politisch nie mehr zu äußern, will er auch in Zukunft einhalten.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Kleve: Das "Comeback" von Theo Brauer - bei der Voba


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.