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Kranenburg-Niel
Das Königspaar von Niel

Kranenburg-Niel. Nach den Wetterprognosen mit Sturm und Regen mussten das Organisationsteam der Nieler Kirmes kurzfristig umdenken. Dank Unterstützung der Firma Tentvision wurde ein großes Stretch-Vorzelt besorgt, wodurch der Vorplatz des Festzelts trocken gehalten werden konnte.

Wie sich herausstelle, war es die richtige Entscheidung: Alle vier Kirmestage - Mallorca-Party zum Auftakt, der "Niel tanzt"-Abend am zweiten Tag, das folgende Königsschießen und der Krönungsball zum Abschluss - waren bestens besucht.

Zum dritten Mal wurde zur Mallorca-Party ein kostenloser Busshuttle eingesetzt - 1200 Festbesucher wurden nahezu vor der Haustüre abgeholt und auch wieder zurückgebracht. Das Mallorca-Organisationsteam setzte auf Bewährtes: Zelt und Außenanlagen waren mit Palmen und Mallorca-Utensilien gestaltet, DJ Nico sorgte für passende Musik.

Auch diesmal hatte das Orga-Team "Niel tanzt" ein Versprechen einzulösen: Das Kirmes-Zelt sollte mit Kaffee-, Cocktail-Bar und Lounge-Bereich nicht mehr als reines Kirmes-Zelt zu erkennen sein. Die große Besucher-Resonanz zeigte: Auch der zweite Tag hat seit Jahren eine große Fangemeinde. Der Kirmessonntag begann mit dem Abholen des alten Königs Frank Metzelaers. Das anschließende Festhochamt wurde von Pastor Christoph Scholten gehalten. Mit dabei war der Projektchor Acanthus der Kirchengemeinde. Traditionell begleitete der Musikverein Bimmen die Kranzniederlegung nach dem Festhochamt. Gildemeister Bernd Vriesen war es, der das Preis- und Königsschießen, eröffnete. Dieses Jahr war der Vogel nicht so zäh wie im vergangenen. Zügig zeichneten sich die erfolgreichen Schützen beim Preisschießen aus Kopf: 69. Schuss Max Wilmsen; rechter Flügel: 198. Schuss Bernd Vriesen; linker Flügel: 222. Schuss Klaus van de Sand; Stoß 396. Schuss Jan Peter Heinz. Hauptmann Johannes Keders gab den wichtigsten Befehl der Kirmestage: "Königs-Reflektanten vortreten." Leider wiederholte sich das Szenario des Vorjahrs: Es trat kein Schütze vor. Auch ein zweiter Aufruf brachte keine Königs-Bewerber. Daraufhin zog der Schützenvorstand Plan B und trat geschlossen vor, übernahm die Verantwortung und sorgte dafür, dass Niel auch 2017 einen König haben sollte. Nach langem Kampf, besonders mit den Vorstandskollegen Johannes Keders, Ralf Röpke und Klaus Hoffmann, sollte Hubert Naß der Glückliche sein, der den Vogel zerlegte und damit zum neuen Schützenkönig von Niel wurde.

Am Kirmesmontag wurde der König Hubert Naß und seine Königin Marion von der Königresidenz am Blankenstein abgeholt. Im Festzelt angekommen wurde Naß, der vor 24 Jahren schon einmal die Königswürde erringen konnte, gekrönt. Im Rahmen der Feier bedankte sich der Gildemeister während seiner Krönungsrede unter anderem beim Marinespielmannszug Schenkenschanz und dem Musikverein Bimmen für die jahrelange Treue. Nach der Ehrung von Frank Bröse, Michael Euwens, Paul Naß und Josef Pruys für ihre 40-jährige Mitgliedschaft folgte der Krönungsball.

Zum Abschluss der Kirmes holte sich Tobias Ott die Prinzenwürde und Jana van Haaren wurde Prinzessin. Die Organisatoren zogen ein rundum positives Fazit. An allen vier Tagen ein volles Kirmeszelt und tolle Stimmung.

Quelle: RP
 
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