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Kleve
Das Spoycenter wird verschönert

Kleve. Die Klever Stadtverwaltung hat Arbeiten an der Spoycenterpassage in Auftrag gegeben, die derzeit durchgeführt werden. Ziel ist es, die komplette Kanalmauer zu sanieren. Weil das nur vom Wasser aus geschehen kann, haben Arbeiter ein Schutzgerüst montiert, das sie über ein Boot erreichen können. Von Marc Cattelaens

Laut Auskunft der Stadt ist folgender Ablauf geplant: Zunächst werden die vorhandene Mauerbrüstung und die alten Geländer angerissen. Dann wird die Rollschicht auf dem vorhandenen Mauerwerk aufgemauert. 42 neue Mauerwerkpfeiler sollen für die nötige Stabilität sorgen. Außerdem werden die Balkonregenrohre an den Kanal angeschlossen. Schließlich werden die tieferliegenden Erker verschwinden und mit einer Stahlbetondecke auf das Niveau der Passage erhöht. Nach der Säuberung erhält der Sichtbeton noch einen neuen Anstrich und es werden neue Geländer installiert, die sich an den Opschlag anpassen sollen.

Auch der Eigentümer des Spoycenters wird aktiv. Laut Stadtverwaltung montiert er Nagelkissen zur Taubenabwehr und wird außerdem den Bodenbelag der Spoycenterpassage mit einer Colorquarzbeschichtung versehen. Seit einiger Zeit sind bereits viele der Satellitenschüsseln verschwunden, die nicht gerade zur Verschönerung des Gebäudes beigetragen hatten.

Durch diese Maßnahmen soll das Spoycenter aufgewertet werden, um nicht länger einen Kontrastpunkt zum gegenüberliegenden, neu gestalteten Ufer am Opschlag zu bilden. Das könnte helfen, wieder Geschäftsleute in die Passage des Spoycenters zu locken. Die Passage hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Leerständen zu kämpfen.

Zuletzt hatten sich dort beispielsweise ein Suppenrestaurant und ein Tierfutteranbieter angesiedelt, aber auch diese Läden haben inzwischen wieder geschlossen.

Quelle: RP
 
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